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20. und 21. Juli: Shakshuka mit Wachteleiern und Weißbrot

Gestern musste ich nicht kochen - auch mal ganz erholsam -, im Gegenteil: wir waren mittags auf ein gebratenes Bauchfleisch mit Semmelknödeln und Reis und grünen Salat eingeladen. Die Semmelknödel waren von mir, die hatte ich von neulich noch eingefroren.

Heute habe ich eine Zucchinicremesuppe nach Art des Hauses, Variante 24, gekocht: ein Rest eingebrannter Linsen, ein Rest Knoblauchpüree, ein Stück Zucchini, Salz. Köcheln, bis die Zucchinistücke weich sind, pürieren, nachwürzen, fertig.

Als Hauptspeise habe ich ein israelisches Rezept an unsere Vorräte angepasst. Eine Shakshuka mit Wachteleiern soll es werden. Derzeit köchelt sie vor sich hin. Zur Essenszeit werde ich Mulden in die Oberfläche drücken und die Wachteleier roh hineingleiten lassen und warten, bis sie gestockt sind und die Shakshuka dann mit Weißbrot (von neulich eingefroren) servieren.

Bis hierher ist schon folgendes passiert: in bodenbedeckt Olivenöl habe ich ein kleines geschnittenes Zwiebelhapperl glasig gebraten, mit Salz, Oregano und Zucker gewürzt und mit einem Rest gekochte Paradeiser abgelöscht.

Dann habe ich ein paar Paradeiser stückig geschnitten und nach und nach dazugegeben sowie einen Rest gebratener Melanzani in Olivenöl aus dem Glas (eigene Erzeugung, aber das wisst ihr schon) und drei klein geschnittene Oliven.

Nach zwanzig Minuten köcheln habe ich den Rest des Zucchini in Viertelscheiben hineingegeben und in der Paradeissauce untergetaucht. Jetzt hoffe ich, dass die Dinger rechtzeitig gar werden. Insgesamt war die Shakshuka dann fast eine Stunde auf dem Herd.

Die Nachspeise wird ein Brioche trifle, ein vollmundiger Name für eine Resteverwertung. In drei höhere Gläser hab ich insgesamt zwei Scheiben vom selbstgemachten Striezel gebröselt, einen Rest Marillenkompott drübergelöffelt, mit einem Schuss Joghurt bedeckt und mit einer Ribiseltraube garniert.

Und jetzt muss ich die Wachteleier in die Shakshuka klatschen, denn bald gibts Essen.

21.7.19 17:43

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


kelly Doescher (22.7.19 07:18)
Vermutlich alles sehr fotogen und zum Glück bin ich mit dem Frühstück fertig - sonst...
Der Name von der Gemüsesauce war mir unbekannt und hab ich auch bereits wieder vergessen
In der mir bekannten arabischen Küche hab ich mich sehr wohl gefühlt, genau meine Vorliebe für viel Gemüse und wenig Fleisch.
Eine gute Zeit für die Sparküche und Köchin!
LG Kelly


Sparköchin / Website (24.7.19 07:06)
Guten Morgen!
Ja, das ist auch meine Küche: viel Gemüse, Fleisch oder Speck mehr als Würzung. Und Getreide. Und halt immer wieder andere Kräuter oder Gewürzmischungen, damit es nicht fad wird ...

Alles Liebe
von der Sparköchin!

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