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12. Juni: Salatteller, Gemüse-Gratin, Vanillepudding

Es ist Sommer! Das hindert mich nicht, das Backrohr anzuwerfen. Ich musste ohnehin einen neuen Kuchen fürs Frühstück backen - irgendwie scheinen die derzeit regelrecht zu verdampfen -, da hab ich gleich im geschnorrten Kochbuch "Aufläufe" nachgesehen und mir das Rezept für ein Kartoffel-Apfel-Gratin rausgesucht.

Als Vorspeise habe ich einen Salat komponiert - aus Eissalat, Bittersalat, Kirschparadeisern und geraspelten Karotten mit Zitronensaft - und für die Nachspeise habe ich schon heute früh gesorgt, indem ich vorm Fortgehen noch gach einen Vanillepudding gezaubert habe.

Das Gratin hab ich ziemlich original gemacht, nur habe ich es um Karotten erweitert und statt Frischkäse mit Kräutern der Provence (hä?) Frischkäse natur genommen und getrocknete Kräuter (aus der Sammlung des Kindes) drübergestreut. Und gesalzen und gepfeffert hab ich auch, sonst hätte es meiner Meinung nach nach nix geschmeckt.

Jedenfalls hab ich die Auflaufform mit Öl gefettet und mit einem Rest Semmelbröseln ausgestreut und fürs Topping 20 Deka Frischkäse mit einem Drittel Becher Obers und einem großen Ei vermischt. Außerdem hab ich die letzten fünf vorrätigen Erdäpfel gedämpft, geschält und auskühlen lassen.

Dann gings los: die letzten drei Paradeiser in dünne Scheiben schneiden. Zwei Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Zwei große Karotten schälen und mit dem Sparschäler lange dünne Streifen abhobeln. Die Erdäpfel in dünne Scheiben schneiden.

Begonnen hab ich mit einer Reihe Erdäpfeln, dann dachziegelartig die Äpfel, die Paradeiser und die Karotten, dann wieder die Erdäpfel und so weiter. Die letzte Reihe waren wieder Erdäpfel. Jetzt hab ich mit Salz und Pfeffer gewürzt und das Topping übers Gemüse gelöffelt und die Kräuter drübergestreut.

Kurz hatte ich überlegt, zusätzlich geriebenen Parmesan drüberzustreuen, hab mich aber dann dagegen entschieden.

Weil ich vorher meinen Marmorkuchen gebacken hatte, war das Rohr gut vorgeheizt. Das Gratin hat bei 190 Grad Ober- und Unterhitze eine gute halbe Stunde gebacken, dann hab ich vorschriftsmäßig zwei Esslöffel Sonnenblumenkerne drübergestreut, wieder ins Rohr geschoben, den Herd abgedreht und das ganze noch zehn Minuten nachziehen lassen.

Wir haben das Gratin lauwarm gegessen. Den Kindern hats geschmeckt, das ist die Hauptsache. Morgen haben wir noch was fürs Mittagessen.

Als letztes Essen wird die Gästin morgen, das ist mit ihr abgesprochen, Putenschnitzerl Wiener Art mit Salat bekommen, mit irgendeiner Suppe vorher. Für die Nachspeise überleg ich mir noch was, aber notfalls wird es wieder ein Joghurt. Ich werde euch berichten.

12.6.19 18:32

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