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11. Juni: Serbisches Reisfleisch nach Art der Sparköchin

Als wir heute früh um halb neun zu dritt nicht einmal im durchschnittlichen Frauenlauf-Tempo zum Autobus unterwegs waren, hab ich mir in Gedanken auf die Schulter geklopft: Wäsche gewaschen, Rhabarber aufgekocht (für eine Marmelade, die morgen zu machen wäre), Rindsuppe zugestellt und fast fertig gekocht.

Es waren übrigens drei Scheiben Bauchfleisch in der Folie, knapp über 30 Deka, mit Pfeffer und Knoblauch mariniert. Was mir ein wenig Arbeit ersparte. Nach einer kurzen Diskussion mit meiner Mutter habe ich mich für ein Reisfleisch entschieden. Genau genommen für ein serbisches Reisfleisch nach Art der Sparköchin, weil ich mich zwar an einem Rezept von ichkoche.at orientiert habe, aber im Endeffekt wieder eigene Wege gegangen bin.

Nämlich hab ich im beschichteten Reinderl einen großen Esslöffel Schmalz erhitzt und ein mittleres Zwiebelhapperl, klein geschnitten, drin glasig gedünstet. In der Zwischenzeit hab ich das Bauchfleisch klein gekriegt und im Anschluss dazugeschmissen.

Das hat ein paar Minuten gebrutzelt, bevor ich ordentlich Salz, ordentlich Paprikapulver und sehr wenig Kümmel zugegeben habe. Pfeffer und Knoblauch hab ich mir erspart. Paradeismark kommt in meinem Haushalt nicht vor, also hab ich drei frische klein gewürfelt und zugegeben. Und dann hab ich mit soviel von der inzwischen fertigen Rindsuppe aufgegossen, dass das Fleisch gut bedeckt war.

Das hat dann eine gute halbe Stunde schmurgeln dürfen, bis ich 13 Deka Basmatireis reingeleert habe und umgerührt und mit wenig heißem Wasser aufgegossen habe. Jetzt schmurgelts noch eine halbe Stunde. Zwischendurch schau ich, ob ich noch Wasser zugeben muss oder ob das ganze eh ohne gröbere Widerrede dick-cremig einkocht.

Am Ende werde ich das Reisfleisch verkosten und bei Bedarf nachwürzen. Dazu reiche ich grünen Salat. Essen werden wir drei vermutlich eher wenig, weil wir uns mittags in ein asiatisches Buffet gelegt haben. Dass wir nicht geplatzt sind, war eher Zufall.

11.6.19 16:37

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(12.6.19 07:02)
Das Rezept für Serbisches Reisfleisch bekam ich mal von einem Neffen (Kochen in der Schule), nur aus Sentimentalität lange Jahre aufbewahrt, nie gemacht und nie gegessen.
Die Sammlung an Rezepten wird nun eh reduziert, inzwischen geh ich auch meine eigenen Wege .
Wichtig bleibt ein eigenes handschriftliches Büchlein mit vielen Notizen.
Für den frühmorgendlichen Start meine Gratulation, mitunter läuft es...
LG Kelly

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