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1. Juni: Reste gegessen

Gestern habe ich mich spontan für einen Kochsalat mit Erbsen entschieden, den ich selber seit meiner Kindheit liebe, der aber bei allen drei anderen auf volles Unverständnis gestoßen ist. Aber von den Knödeln haben sie gegessen. Fünf Stück hab ich eingefroren.

Der Kochsalat ruhte im Tiefkühler, von meiner Mutter vorbereitet - wofür ich ihr sehr dankbar bin - und gestern nur gach mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss aufgetaut und zum Kochen gebracht, mit blanchierten Erbsen versehen und in bewährter Weise mit Speisestärke gebunden.

Heute habe ich den Rest von der Lasagne und die Knöderl samt Kochsalat im Backrohr erhitzt. Von den Knöderln ist jetzt noch eine Portion da, die kriegt das Gastkind morgen, wenn wir Schnitzerl essen, denn das Gastkind verweigert ja so gut wie jedes Fleisch. Als Nachspeise gönnte ich den Kindern je einen Eismarillenknödel.

War eh gut, dass ich nicht auch noch kochen musste. Nachdem ich am Vormittag fertig geputzt hatte, kam das Kind heulend vom Einkaufen: das Mehl und der Obers waren in der Stofftasche aufgeplatzt (wie schafft man das?) und haben das Handy durchweicht (warum ist das Handy nicht, wie vereinbart, im Rucksack, sondern in der Einkaufstasche?).

Nachdem ich mich wieder halbwegs beruhigt hatte - vor allem auch deshalb, weil der Nachbar Ruhe bewahrte und uns erklärte, was zu tun sei -, kam ich drauf, dass das Kind (entgegen der Vereinbarung) seine Taschen nicht geleert hatte und eine Waschmaschinenladung dunkler Wäsche voller Fuzerln war.

Ich bin eigentlich immer noch krank, he!!!

Das hab ich allerdings kurzfristig vergessen müssen, denn um die Mittagszeit kamen endlich die versprochenen Arbeiter, die das Hendlgehege sanierten. Zack, zack, zack übrigens. Jetzt sollte die Sauerei und Stinkerei auch beim nächsten anhaltenden Regen beendet sein. (Beneidet hab ich die Arbeiter nicht.)

Abends werden wir den Rest von der Knochensuppe essen, in der übrigens ein Markknochen schwimmt. Auf den freu ich mich - als einzige in der Gruppe - besonders, denn das Mark tu ich mir aufs Brot, salze es und lasse es mir schmecken. In der Suppe schwimmen auch ein paar Nudeln, aber vermutlich werden die Kinder nach zusätzlichen Backerbsen schreien. Und welche bekommen.

Die Gästin ist übers Wochenende auswärts; da bin ich nicht beleidigt, muss ich sagen. Erst am Montag wird sie wieder mit uns essen.

1.6.19 12:44

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