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31.Mai: Lasagne al pesto im Nachtrag und Hirseknöderl mit Gemüse

Gestern hat die Gästin endlich etwas zu essen gekriegt, mit dem sie satt und zufrieden wurde. Sie hat es schließlich auch selbst gekocht: Lasagne al pesto. Die Mengen der Zutaten hat mich erschreckt, aber für vier starke Esser wäre es sich gerade ausgegangen. Weil dem Kind aber ganz grundsätzlich eine Lasagne nicht zuzumuten ist, ruht eine große Portion im Kühlschrank und wartet.

Jedenfalls hat die Gästin aus je 10 Deka Butter und Mehl sowie einem Liter Milch, Salz und Muskatnuss eine Bechamelsauce gekocht und zwei Gläser Pesto alla Genovese (insgesamt fast 40 Deka) geöffnet. Dann ist sie wie folgt vorgegangen: eine Lage Bechamel in die Auflaufform, mit Lasagneblättern belegen, wieder Bechamel, einige Löffel Pesto drauf und mit dem Löffel vermischen, Lasagneblätter und so weiter, bis alle 20 Lasagneblätter aufgebraucht waren. Vom zweiten Glas Pesto ist ein Furz übrig geblieben, den sie heute mit Brot essen will.

Als Abschluss kam eine dicke Schicht Bechamel drauf und das ganze bei 200 Grad Ober- und Unterhitze für 35 - 40 Minuten ins Backrohr.

Die Sache ist ziemlich üppig, schmeckt aber ganz gut. Eher ein Trostessen bei Sauwetter, wenn ihr mich fragt, aber davon waren wir gestern eh nicht so weit entfernt.

Heute bin ich krank, nicht wegen der Lasagne, und habe mittags nur Brot, Paradeiser und Käse serviert. Für den Abend habe ich eine Knochensuppe mit Nudeln vorgesehen und Hirseknöderl mit Gemüse. Vermutlich Mangold, der geht am schnellsten.

Ich habe also 15 Deka Hirse gewaschen und mit Salz und 300 ml Suppe (wenn sie schon da war) weich gedämpft. Außerdem hab ich eine Fenchelknolle klein geschnitten und in Olivenöl mit wenig Wasser gedünstet und beides überkühlen lassen. Auf die zwei geraspelten Karotten hab ich der Einfachheit halber verzichtet, und den Knoblauch isst die Gästin ja nicht.

Das alles werde ich demnächst mit zwei Eiern, 7 Deka geriebenem Parmesan sowie Salz und Gewürzen (Kreuzkümmel zum Beispiel) vermengen, aus der Masse kleine Knöderl formen und im Dampf garen.

Wie ich das genau machen werde, weiß ich noch nicht. Vermutlich nehme ich das große Reinderl, tu den Dämpfeinsatz hinein und darauf ein angefeuchtetes Küchentuch und darauf die Knöderl. Ich hoffe das klappt.

Den Mangold werde ich mit wenig Wasser und einem Teil des sauer gewordenen Obers erhitzen, salzen und mit Pfeffer und vielleicht Muskatnuss würzen und einkochen lassen.

Mit dem Rest vom Fenchel und zwei Erdäpfeln ist sich sogar noch eine Fenchelcremesuppe für den Sonntag ausgegangen.

Und jetzt geh ich schauen, was mein Schoko-Nuss-Gugelhupf im Backrohr so treibt.

31.5.19 16:31

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(1.6.19 07:12)
Eine vorsorgliche Alternative ist immer gut, als der griechische Salat fertig war kam die Ansage:
mindestens 6 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Also vorab Bratkartoffeln mit Heringfilet in Sahnesoße und den Salat in Behälter gefüllt zum mitgeben.
Trotz Krankheit ver- und vorgesorgt, gute Besserung!
LG Kelly

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