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9. Mai: Knoblauchcremesuppe und Salatteller mit Gebäck

Rapid-Fans hätten heute ihre Freude an meiner Küche: alles grün-weiß. Das Regenwetter hat mich dazu gezwungen, die gestrige Ernte zu verarbeiten. Zum Glück hab ich die Hälfte vom Mangold und der Dille einem Nachbarn anhängen können, sonst wäre ich noch immer nicht fertig.

Weil die Psychologinnen sagen, man soll mit einer einfachen Arbeit beginnen (in amerikanischen Konzernen sagen sie Quick Hit dazu), hab ich ein paar junge Knoblauchpflanzen geputzt, die grünen Spitzen abgeschnitten und den Rest im Kühlschrank verstaut, für demnächst.

Aus den grünen Teilen hab ich mit zwei Erdäpfeln, Salz und einer Handvoll gewürfeltem Wurzelgemüse (die Hälfte vom Packerl ist schon weg!) eine Knoblauchcremesuppe geköchelt. Ein kleines Speckschwarterl hab ich auch mitgekocht und vor dem Pürieren rausgenommen (und den Hendln klein geschnitten). Da kommt vorm Essen noch ein Rest Obers dazu. Die Suppe reicht für den Abend auch noch, ich hoffe sie schmeckt auch hinreichend gut, damit ich mir allfälliges Gemotschgere nicht zweimal anhören muss.

Das nächste war die Dille, die ich gestern ausgerissen habe (sie war im Weg, dort müssen die Roten Rüben hin). Die Wurzeln stehen im Wasser, ich möchte versuchen sie ins Frühbeet zu setzen. Sobald ich dort nicht mehr hinschwimmen muss. Die Dille hab ich von den Stängeln gezupft und geschnitten und wieder im Becher eingefroren. Einen Teil hab ich gewässert und werde ich in den kommenden Tagen frisch verbrauchen. Sag ich jetzt einmal.

Der Mangold wurde verlesen und gewaschen. Ich war ziemlich wählerisch - kein Wunder, ich hab ja auch noch zehn oder elf Päckchen blanchierten Mangold im Tiefkühler. Trotzdem fällt mir das Wegschmeißen so schwer. Zum Glück isst das Kind auch Mangoldcremesuppe.

Jedenfalls hab ich den Großteil blanchiert und gehackt. Die größten Blätter habe ich im ganzen blanchiert. Die hebe ich auf und schaue, ob wir vielleicht in den nächsten paar Tagen Lust auf Mangoldpäckchen haben. Falls nicht, haben die Hendln Abwechslung beim Futter.

Ein paar Stängel hab ich essfertig gekocht. Die kommen auf den heutigen Salatteller mit Gebäck. Dass dessen Zutatenliste heute so lang ist, liegt daran, dass ich wieder ein paar Restln loswerden wollte. Auf den Tellern wird also landen: Salatblätter in zwei Sorten, für mich zusätzlich Asia-Salate. Jeweils ein Radieschen. Ein paar Kressesprossen. Die letzten Pistazien aus Barcelona. Ein paar Basilikum-Blätter. Einige halbierte Kirschparadeiser. Und eben die Mangoldstiele. Der nahrhafte Teil besteht aus jeweils drei Garnelen und zwei Wachtel-Spiegeleiern mit Speck. Dann wird der letzte Balsamico drübergeträufelt, das Kind wird vielleicht Kernöl brauchen. Hoffentlich nicht. Dazu gibts Sonnenblumenweckerl.

9.5.19 10:52

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(10.5.19 06:12)
Mein innerer Psychologe meint es anders, zuerst schwere Aufgaben lösen...
Demnach hab ich es mir ein Leben lang nur schwer gemacht .

Auch mit Kernöl wird *Salat* nie meins.
Dille wird Dillkraut sein!? Lecker zu Gurken, Fisch und der Geruch sowieso.
LG Kelly


Sparköchin / Website (11.5.19 11:21)
Liebe Kelly,
da hat dein innerer Psychologe im Grunde eh recht. Gelernt haben wir: zuerst eine kleine ganz einfache Aufgabe, zwecks Erfolgserlebnis und Energieschub. Danach die schwierigste Aufgabe, damit die einmal weg ist. Und dann sollte genug drive da sein, um die restlichen Aufgaben auch noch hinzukriegen.

Es klingt blöd, aber in den Fällen, wo ich gar nicht motiviert bin, die anfallenden Gemeinheiten des Lebens in Angriff zu nehmen, mach ich das auch immer so. In den meisten Fällen hilfts.

Hab ein entspanntes Wochenende!
Alles Liebe wünscht die Sparköchin

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