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21. März: Gebratener Leberkäse mit gedünsteten Sprossen und Erdäpfeln

Heute kümmere ich mich weiter um das Gemüsesackerl, das ich gestern heimgebracht habe. Die letzten abgezupften Broccoliroserl und -blätter werden mit einem Erdapfel, einer ausgejäteten Knoblauch-Jungpflanze zu einer Broccolicremesuppe verkocht.

Fürs Mittagessen werde ich eine Packung Bio-Leberkäse öffnen und in kleine Happen schneiden. Die werde ich dann in wenig Öl rundum anbraten und aus dem beschichteten Reinderl wieder rausheben. Dann kommen die gewaschenen und auf Länge gebrachten Sprossen (Chinakohl und irgendeine wilde Senf-Art, die als Unkraut im Beet aufgegangen ist) ins Reinderl, werden ebenfalls rundum angebraten und dann mit sehr wenig Wasser und geschlossenem Deckel ein paar Minuten gedünstet. Gesalzen werden sie natürlich auch.

Währenddessen dämpfen auf der zweiten Herdplatte ein paar kleine mehlige Erdäpfel. Ob ich die geschälterweise einfach so auf den Teller bringe, mir einen Rest vom geschnittenen Bärlauch drüberstreue und dem Kind einen Rest von der Bärlauchbutter andiene oder ob ich die Erdäpfel mit etwas Obers und dem Rest Bärlauchbutter zu einem Püree für uns beide verarbeite, muss ich mir noch überlegen.

Wenn die Sprossen gar sind, kommt jedenfalls der Leberkäse zurück ins Reinderl und wird nochmals erhitzt. Und so essen wir gebratenen Leberkäse mit gedünsteten Sprossen und Erdäpfeln.

Als Nachspeise gibts vermutlich die beiden restlichen Portionen vom Schokopudding. (So gesehen wäre für mich kalorienmäßig die Variante ohne Obers und Butter die bessere. )

Knoblauch-Jungpflanzen gibts bei uns im Garten zu Hunderten. Die Brutzwieberl fallen von den reifen Pflanzen im Sommer runter und wachsen im kommenden Frühjahr alle an. Voriges Jahr ist so eine Brutzwiebel-Knolle unentdeckt in einen Topf auf der Terrasse geknickt, heuer hab ich einen Haufen Knoblauch-Triebe im Topf. Die werden im Laufe der kommenden Wochen alle ausgezupft und frisch zum Würzen verwendet.

Für die faule Gärtnerin gibt es einige Kulturen, die völlig problemlos für sich selbst sorgen. Unser Knoblauch ist so eine. Topinambur im großen Topf oder Mörteltrog ist eine zweite. Eine Salatpflanze blühen und aussamen zu lassen geht auch meist gut - man muss halt die Pflanzen dann im halben Garten suchen. Beim Vogerlsalat ist das noch unkomplizierter: die erntet man dann halt dort, wo sie gerade wachsen.

20.3.19 12:53

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