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9. März: gebratene Kräuterseitlinge mit Reis und Blattsalat

Puh.

Heute bin ich froh, dass ich mit meiner Arbeit zu Ende bin. Nicht nur, aber auch mit der Küchenarbeit. Die gebratenen Kräuterseitlinge mit Reis und Blattsalat, die es mittags gab, waren da nur ein Nebenschauplatz. Außerdem habe ich einen kleinen Topfenkuchen samt einer Portion Soufflé sowie einen Schokokuchen mit Rhabarber gebacken. Und abends noch, schon für morgen, eine Karottencremesuppe.

Aber der Reihe nach. Ich hatte seit längerem 20 Deka Bio-Dinkel-Butterkekse im Kasten, die irgendwie keiner mochte. Die hab ich heute zerbröselt und mit 7 Deka geschmolzener Butter zu einem Kuchenboden vermengt. War zu wenig Butter, hab ich ein paar Esslöffel Milch zugegeben, hat dem ganzen nicht geschadet. Von der Fülle - ein Packerl Topfen, ein Dotter, zwei Klar Schnee, 10 Deka Zucker, 1 Deka Speisestärke sowie Abrieb und Saft einer halben Orange - war für den kleinen Kuchen viel zuviel da. Da hab ich noch gach ein kleines Förmchen mit Kokosfett ausgestrichen und mit Kristallzucker ausgebröselt und den Rest der Masse reingefüllt und mit dem Kuchen ins Rohr geschoben (175 Grad Ober- und Unterhitze). Nach einer halben Stunde war das Möchtegern-Soufflé gut aufgegangen, aber nachdem ich es aus dem Rohr genommen hatte, ist es fein zusammengefallen. Wir haben es aber trotzdem als Nachspeise gegessen (also vor allem das Kind, eigentlich), denn der Geschmack war super.

Fürs Mittagessen hab ich endlich die letzten bereits gebratenen Speckwürferl in die Handgeschmiedete getan und erhitzt, musste aber Olivenöl zufügen. Die Dinger wurden trotzdem ziemlich dunkel. Die Schwammerl hab ich längs in Scheiben geschnitten und in der Pfanne verteilt, dazu ein halbes Zwiebelhapperl in Halbringen. Nach ein paar Minuten hab ich alles gewendet und gesalzen und fertig gebraten.

Vorher hat auf der Herdplatte der Reis gedünstet; während ich die Pilze briet, hat er schon hinten am Herd vor sich hin gezogen. So ist sich alles ausgegangen. Bei Tisch haben wir uns noch Bärlauchbutter über die Schwammerl und den Reis getan. Die Mahlzeit war unerwartet köstlich. Das Kind hat vorher noch den Rest von der Knochensuppe verdrückt, mit einer Ladung Backerbsen.

Für den heutigen Salat hab ich das erste Mini-Happerl Bittersalat geschnitten und ein paar Vogerln gepflückt. Also, der ist schon herb, der Bittersalat. Die vielen Pflanzen sind ja wild aufgegangen, aber nachdem mehrere Sorten ausgesamt hatten, hab ich keine Ahnung, was genau das jetzt für eine Sorte oder für ein Bastard ist. Sehr gesund jedenfalls, mit der Menge an Bitterstoffen. Ich hab ihn fein geschnitten und in Balsamico-Marinade ertränkt, aber wirklich milder ist er dadurch auch nicht geworden.

Nach dem Essen hab ich das Kind gefragt, ob ihm die Kräuterseitlinge samt Reis und Salat geschmeckt hatten. Ganz erstaunt war es: ja eh, aber was du kochst, schmeckt immer gut!

Abends musste ein Scheiberl Bärlauchbutter weg. Das Kind und ich haben uns geeinigt, dass die nächste Suppe eine Karottencremesuppe werden darf. Also habe ich den Bratrückstand von mittags mit heißem Wasser gelöst und aufgekocht. Darin hab ich die Schalen eines mehligen Erdapfels gekocht, dann die Schalen für die Hendln gerichtet und in den Topf Wasser und Salz zugegeben und den gewürfelten Erdapfel und zwei Handvoll Karotten aus dem Tiefkühler. Das hab ich eine Viertelstunde geköchelt, sodann püriert und die Bärlauchbutter reingeschmissen. Morgen wird die Suppe vermutlich mit Milch verlängert werden. Wenn welche übrig ist. Sonst mit Obers.

9.3.19 18:35

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