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27. Feber: Grenadiermarsch mit Blattsalat

Weil mir der Salat, wenn er immer gleich ist, auf die Nerven geht, hab ich mir heute ein paar Rote-Rüben-Blätter dazu geschnitten. Aber sonst alles wie immer.

Einen Teelöffel Olivenöl im beschichteten Reinderl erhitzt, ein kleines geschnittenes Zwiebelhapperl angebraten. Den gekochten Erdapfel von gestern dazugeschnitten, mitgebraten. Wäre fast angebrannt, also ein bisserl Wasser dazu, gesalzen und mit Paprikapulver gewürzt, die Flüssigkeit verkochen lassen. Die Nudeln dazu, wäre wieder fast angebrannt, also nochmals wenig Wasser dazu. Vor dem neuerlichen Verkochen auf den Teller geleert und den Grenadiermarsch mit Blattsalat zu Tisch gebracht.

Dazu zwei Ergänzungen. Beim Kochen ist mir bewusst geworden, dass "Tante Jolesch" Alexander Waechter das beim Krautfleckerl-Kochen auch so gemacht hat. Er hat die brutzelnden Krautfleckerl mit Apfelsaft abgelöscht.

Außerdem war die Portion zu groß. Ich hab einige Minuten mit mir gekämpft, ob ich nun trotzdem alles aufessen soll. Hab mich aber dagegen entschieden und - bevor ich es mir doch noch anders überlege - den Rest gleich den Hendln überantwortet.

Heute beim Arbeiten im Garten hab ich mir die drei Radicchio-Pflanzen angeschaut, die den Winter überlebt haben. Ich denke, in den nächsten Tagen werde ich ein paar Blätter ernten können. Das wird meinen Salat wieder beleben.

Morgen gibts aber nur Vogerlsalat. Heute im Supermarkt war geräuchertes Saiblingsfilet um die Hälfte verbilligt, weil er nur mehr bis übermorgen hält. Da hab ich ihn genommen (sieben Deka für 1,70 Euro) und mir für morgen, inklusive Kind, einen Safranrisotto mit Räucherforelle und Vogerlsalat überlegt.

 

Übrigens hab ich gestern ja schon den Bratrückstand mit wenig Wasser gelöst und aufgehoben. Heute habe ich das wieder getan und dazugegeben. Aus diesem Sud habe ich heute, mit einem Stück Peterwurzel und zwei mehligen Erdäpfeln, ein fesches Supperl gekocht. Ha!, und mir ist der Schlagobers sauer geworden. Er schmeckt köstlich. Einen Teil davon hab ich gleich in die Suppe getan. Die hat eine säuerliche Note bekommen, die ihr absolut nicht geschadet hat. Sogar das Kind hat sie gelobt.

Die Peterwurzel hab ich gerettet. Fast einen Kilo Erdbeeren auch, aber da musste ich viel aussortieren. 300 ml vom schnellen Erdbeerzeugs sind sich trotzdem ausgegangen.

27.2.19 20:52

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


kelly (28.2.19 06:33)
Klugerweise zuerst gefrühstückt und dann von all den Leckereien gelesen...
Fleißig, umsichtig und sparsam, dazu noch offen für Experimente. Die Sahne im Kühlschrank sollte ich auf Verderb auch einmal kontrollieren,
für Cremesuppen oder Aufläufe bestimmt noch brauchbar...
Es gibt viel zu tun!
LG


Sparköchin / Website (1.3.19 08:01)
Liebe Kelly,
ich bekenne mich: ich bin, bis auf die Fleisch-Tage, auch Beilagen-Esserin. Anders gehts ja nicht. Man muss sich nur die Beilagen so herrichten, dass sie einer auch schmecken
Das, was derzeit sehr anders ist als bisher: ich nasche so gut wie nicht. Und es geht mir auch gar nicht ab. Nur hin und wieder ist es ein bisserl fad.
Und den Verführungen des Marktes bin ich natürlich ausgesetzt und ständig in Gefahr, ihnen zu erliegen. In ein Asia-Restaurant mit Buffet trau ich mich in den nächsten Tagen noch nicht ...
Hab ein schönes Wochenende!
LG

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