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26. Feber: Fisolen-Erdäpfel-Gröstl mit Blattsalat

Wie vorhergesagt, habe ich heute das Gröstl gebraten. Aus einem Erdapfel und weniger als 10 Deka Fisolen.

Aber vorher, weil mir schon wieder so küchenfad war, hab ich für die heutige Topinamburcremesuppe eine Suppeneinlage gebastelt, die wir so noch nicht hatten: Erdäpfelstroh.

Ich hatte nämlich mit dem Zestenreißer Orangenschale von der heutigen Orange geschnitten. Da hab ich gleich einen der drei speckigen Erdäpfel genommen, die ich heute verwendet habe, und hab auch an dem herumgefuhrwerkt und eine Handvoll dünnster Erdapfelstreifen produziert. Im beschichteten Reinderl hab ich einen Esslöffel Olivenöl erhitzt, die Streiferl drin verteilt und bei großer Hitze angebraten, gewendet und fertig gebraten. Das hat ja nur drei Minuten gedauert.

Das verbliebene Öl hab ich gleich fürs Fisolen-Erdäpfel-Gröstl verwendet: erst ein kleines Happerl Zwiebel hineingeschnitten und glasig gedünstet, dann die blanchierten Fisolen aus dem Tiefkühler dazu und erhitzt, zum Schluss einen der drei Erdäpfel, mittlerweile gekocht, in Scheiben hineingeschnitten. Gesalzen und mit Chiliflocken gewürzt und gut angebraten. Der Blattsalat war der nämliche wie gestern.

Die Erdäpfel (einer davon gewürfelt) hab ich übrigens  im von gestern verbliebenen Teigwaren-Kochwasser gemeinsam mit drei geschnittenen Topinamburknollen gekocht. Den zweiten ganzen Erdapfel hab ich für morgen aufgehoben.

Den Rest hab ich abends nochmals erhitzt, leicht nachgesalzen, püriert und mit Obers zur Suppe verfeinert. Den Bratrückstand vom heutigen Gröstl hab ich übrigens mit etwas Wasser aufgekocht und gelöst. Das wird die Basis für die morgige Suppe werden.

26.2.19 20:59

bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


kelly (27.2.19 07:27)
Schön wenn Ungewöhnliches gelingt und schmeckt, ich hab mich mit einem neuen Rezept erst einmal ausgebremst. Hörte oder las sich sehr gut, war dann im Endeffekt Blumenkohl mit Rührei in der Auflaufform und fad...
Durch meinen (kurzzeitigen) Verzicht auf Kohlehydrate hatte ich nicht einmal Kartoffelstampf als Trösterchen.
Aus Enttäuschung hab ich das Blumenkohlkochwasser gleich mit entsorgt, war nix mit Sparküche.
Jetzt hab ich Appetit auf Reibekuchen bekommen - fatal...
LG Kelly


Sparköchin / Website (27.2.19 20:56)
Oje, Verzicht auf Kohlenhydrate? Hoffentlich freiwillig!?
Neulich war im Radio ein Beitrag über Biohacker. Das sind Selbstoptimierer, die zu allerhand Tricks greifen, unter anderem auch Ernährung ohne Kohlenhydrate, nur mit Eiweiß und Fett. Das baut angeblich Fett ab und erzeugt im Körper gesundes, braunes Fett.
Für mich leider völlig undurchführbar: ich sollte im Gegenteil sehr eiweißreduziert essen (was mir eh nicht immer gelingt - )
Hast du dich dem Reibekuchen hingegeben?
LG!


kelly (28.2.19 06:25)
Reichliche Zwischenfälle verhinderten vernünftige Nahrung, so wurde erst um die Mittagszeit mein fünfsterniges Haferschleimchen gelöffelt und am Abend Hawai*i*toast auf die schnelle...

Keine Atkinsdiät, ich glaube so heißt diese Extreme, ich dosiere nur die Beilagen.
Durch den überwiegenden Verzicht auf Fleisch wurde ich zum Beilagenesser und das kann auf Dauer nicht richtig sein.
Übrigens war der Männerschnupfen so schnell fort wie auch angeweht. Der Frühling und das Radelwetter dürfen sich ausbreiten!
Liebe Grüße!

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