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24. Feber: Frühstück mit Ei und Sellerie-Apfel-Cremesuppe

Am Samstagabend hab ich ein bisserl über die Stränge geschlagen, weil es bei der Geburtstagsparty so gute Oliven gab, und auch einen sehr schmackhaften Linsenaufstrich. Deshalb wollte ich den Sonntag schlanker halten. Was mir nur teilweise gelungen ist.

Begonnen hats mit einem späten Frühstück, weil wir über mittags im Kino saßen. Das Akkordeonfestival hat wieder begonnen, das zwanzigste schon. Das Kind ist quasi damit aufgewachsen. Schon im sehr frühen Alter durfte es die Kinderveranstaltungen besuchen (die es seit zwei Jahren leider nimmer gibt). Auch die Stummfilmmatinee war jedes Jahr ein Fixtermin. Berühmte Komik-Stars aus der Schwarz-Weiß-Ära mit ihren besten Filmen und, eh klar, Live-Musik-Begleitung, bei der mindestens ein Akkordeon beteiligt ist. Das Kind kennt schon eine große Bandbreite von Kinohelden der Zwanzigerjahre. Gestern waren es die Three Must-Get-Theres, die wir bei Akkordeon und Klarinette belacht haben.

Ich schweife ab. Jedenfalls hab ich den Teil des blanchierten Mangolds, den ich nicht eingefroren hatte, mit einem (oder zwei) Esslöffel Olivenöl in die Handgeschmiedete getan und dort gesalzen, gepfeffert und ein paar Mal gewendet, so dass die ganzen Blätter heiß und ein wenig angebrutzelt waren. Dann hab ich für das Kind zwei Esslöffel Speckwürfel (gibts jetzt gottseidank auch in Bio-Qualität!) in die Pfanne gegeben, kurz geröstet und dann in die Pfannenhälfte fürs Kind geschoben. Dazwischen war gerade noch Platz, um zwei Eier reinzuschlagen und als Spiegeleier stocken zu lassen. (Ist schon eine feine Sache, wenn der Frühling kommt und die Hendln wieder zu legen beginnen. )

Dann hab ich jedem seine Hälfte aus der Pfanne auf einen Teller gekratzt und Weißbrot dazu gereicht. Nachher gab es noch den danebengelungenen, aber wenigstens essbaren Striezel mit Marmelade und, zur Feier des Tages, endlich wieder Schwarztee mit Obers.

Im Kino hab ich dann heldenhaft darauf verzichtet, die obligaten Popcorn auch nur zu kosten. Nachher hab ich dann den Großteil einer Orange verdrückt, und dann mussten wir unbedingt Eis essen gehen. Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen, scheiß auf die winterlichen Temperaturen. Ich hab eine ziemlich große Kugel Erdbeereis verdrückt, aber sonst nix. Am Heimweg haben wir einigermaßen gefroren.

Abends habe ich dann noch mit der Suppe experimentiert. Das Kind war not amused, hat seinen Teller aber leer gegessen.

Ich habe nämlich einen kleinen Rest Sellerie mit zwei kleinen Erdäpfeln und einem halben Apfel, einer Kanadarenette, um genau zu sein, gekocht, gesalzen, püriert und mit Obers finalisiert. Ja. Ja. Die Sellerie-Apfel-Cremesuppe war halt säuerlich. Hat aber super aromatisch geschmeckt, ohne weitere Gewürze. Überhaupt mit dem Rest vom Brot dazu.

Aber das Kind musste dringend sein dramatisches Talent ausspielen.

25.2.19 07:01

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