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21. Feber: Garnelenspieße mit Gemüsereis und Blattsalat

Gestern beim Einkaufen habe ich spontan unseren heutigen Speiseplan umgeworfen. Nämlich wollte ich seit längerer Zeit Garnelen essen (seit etwa einem halben Jahr - Zeug aus dem Meer essen wir nicht so oft, dazu ist das Meer zu weit von uns weg). Gestern hab ich im Fischregal, das ich gewohnheitsmäßig überflogen habe, eine Packung Garnelenspieße um die Hälfte verbilligt entdeckt, weil sie nahe am Ablaufdatum waren. Vier Spieße mit jeweils vier Garnelen um 2,50 Euro vor dem Wegwerfen gerettet, das ließ sich mit meinem Gewissen vereinbaren.

Dazu werde ich einen Gemüsereis machen, und natürlich den obligaten Blattsalat. An dem Happerl, das ich fürs letzte Wochenende gekauft habe, essen wir immer noch, aber heute werden wir ihm den Garaus machen. Kombiniert mit Vogerlsalat und, für mich, Rote-Rüben-Blättern. (Heute nachmittag bekomme ich nämlich schon wieder neuen Salat, einen kleinen Chinakohl aus dem eigenen Beet. )

Gestern habe ich mir das einfachste aller Senfdressings bereitet: Zitronensaft, etwas Wasser und einen Löffel Weißwurstsenf mit der Gabel verschlagen und mit dem Salat vermengt. Davon ist noch etwas für mich da. Dem Kind brauche ich mit derlei Spezialitäten ohnehin nicht zu kommen.

Den Reis werde ich heute so machen, dass ich in wenig Butter ein kleines geschnittenes Zwiebelhapperl anröste, eine Handvoll Karottenwürfel und ein paar Erbsen, beides aus dem Tiefkühler, dazugebe und kurz mitröste, eine Handvoll Basmati und Salz zugebe, umrühre und mit heißem Wasser aufgieße. Dann wie üblich weiter: Hitze reduzieren, Deckel drauf, eine halbe Stunde bei geringer Hitze ziehen lassen.Und so essen wir heute ganz luxuriös Garnelenspieße mit Gemüsereis und Blattsalat.

Nebenbei köchelt gerade eine fesche Rindsuppe mit einem Stück Beinfleisch und allerhand Gemüseresten vor sich hin. Das Fleisch werden wir halt nicht heute Mittag, sondern abends kalt oder morgen aufgewärmt essen. Und übermorgen vermutlich, es ist doch ein schönes Stück Fleisch, und ich falle ja nahrungsaufnahmetechnisch so gut wie aus. Immerhin kann ich das fertige Fleisch, gleich mit Suppe, auch einfrieren. Falls es wieder einmal schnell gehen muss mit dem Kochen.

Was heute auch noch gemacht wird, ist ein Striezel. Wie der allerdings wird, kann ich noch nicht sagen. Auch hier sind allerhand Reste zum Einsatz gekommen, unter anderem fast ein ganzes Ei, ein halbes Glas Obers, zuviel Salz und viel zuviel Zucker. Weil ich wieder frisch gemahlenen Dinkel untergemischt habe, ist der Teig patzig geworden. Grad ist er, auf dem Herd neben der Suppe stehend, am Aufgehen. Ich werde euch dann berichten.

Auslöser für den Striezel war ein Heft von "Einfach Hausgemacht", das ich neulich nachgelesen habe und wo ich eine Anleitung für das Flechten mit sechs Strängen gefunden habe. Das will ich ausprobieren.

Ich lass euch wissen, wie es mir ergangen ist.

21.2.19 08:55

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