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20. Feber: Linsencremesuppe

Das heutige Essen ist, küchenarbeitsmäßig gesehen, wirklich langweilig. Ich wärme mir das Mais-Souffle und den gebratenen Chicoree auf und bereite mir ein kleines Schüsserl Blattsalat zu. Das wars.

Weil mir aber tatsächlich etwas fehlt, wenn ich nicht in der Küche werkeln kann, werde ich heute vermutlich noch Kekse backen. Damit endlich die geriebenen Haselnüsse aus dem Kühlschrank verschwinden.

Und, um euch das noch zu schreiben, gestern hab ich eine ziemlich gute einfache Linsencremesuppe fabriziert.

Dazu hab ich zwei Schinkenschwarteln, die ich im Tiefkühler gefunden habe, aufgetaut und im beschichteten Reinderl langsam ausgelassen. Nachdem genug Fett da war, hab ich ein kleines Stück Lauch geschnitten und mitgebraten, und wenig später eine Handvoll Karottenwürfel aus dem Tiefkühler zugegeben. (Das hat vielleicht gespritzt, kann ich euch sagen!) 

Als Würze kam Salz dazu, ein Lorbeerblatt und eine Prise Hing. Dann kam eine Handvoll Berglinsen hinein, und alles wurde mit heißem Wasser aufgegossen. Das ganze köchelte eine Dreiviertelstunde, zwischendurch musste ich Wasser nachgießen. Am Ende habe ich das Lorbeerblatt und die Speckschwarten entfernt und die Hälfte der Suppe püriert. Zum Schluss kam ein ordentlicher Schluck Obers hinein.

Die Speckschwarterln hab ich in feine Streifen geschnitten, die kriegte das Kind als Suppeneinlage, weil es die so liebt. 

Die Suppe muss wirklich ziemlich gut gewesen sein, denn nach anfänglichem Protest - nein danke! die ess ich nicht! ich hasse Linsensuppe! - hörte das Kind nach wenigen Löffeln zu raunzen auf und aß den Teller bis auf die letzte Linse leer. Nicht dass ihm ein Lob über die Lippen gekommen wäre. Man muss die Zeichen deuten können.

20.2.19 08:00

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