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25. bis 28. Jänner: gebratene Lammbrust mit Trallala

Tut mir Leid, ich bin mit meinen Einträgen schon wieder im Hintertreffen. Aber großteils gilt eh: nix gekocht.

Am Freitag haben wir ein für uns neues Lokal ausprobiert, nämlich Gustl kocht, im dritten, in der Erdbergstraße. Die Karte ist klein, aber fein, das Ambiente rustikal und das Essen schmeckt gut. Serviert wird österreichische Küche und ein Angebot aus dem östlichen Bereich: ukrainisch, georgisch, russisch. Wir waren sehr zufrieden, die verlockend aussehenden Nachspeisen aus der Vitrine konnten wir aus Kapazitätsgründen nimmer verkosten.

Am Samstag hab ich irgendwelche Reste gegessen (fragt mich aber bitte nicht im Detail, welche, ich habs verdrängt).

Sonntag aber habe ich mich in die Küche gestellt und eine Lammbrust gebraten und Zeug dazu gereicht.

Die Lammbrust hatte ich unterschätzt. Das vakumierte Ding war nicht einsehbar, und als ich es aus der Folie zupfte, stellte es sich als komplette Seite eines Tiers heraus, fast 60 cm lang, aber ziemlich dünn. Die Knochen waren alle noch dran.

Na gut. Hab ich sie so zubereitet wie meinen Karpfen, die Lammbrust. Zuerst wurden Erdäpfel geschält und längs geviertelt und auf ein Backblech mit Olivenöl getan. Salz und Rosmarinnadeln drüber. 

Von der Lammbrust hab ich das Eck abgeschnitten, das nimmer aufs Blech gepasst hätte, das kam dann extra in eine Ecke des Blechs. Jedenfalls hab ich das Fleisch beidseitig gesalzen und mit gehacktem Knoblauch gewürzt, auf die Oberseite kam noch Rosmarin. Und zack! hinein ins Backrohr, und bei 180 Grad Ober- und Unterhitze gute eineinhalb Stunden gebraten.

In der Zwischenzeit haben das Kind und ich Salat gewaschen und zerzupft, aus gehackten Kräutern, Salz, Paprikapulver und Rahm einen Kräuterrahm gerührt und einen Topf Reis gedünstet. Außerdem hab ich ein paar Rote-Rüben-Blätter fein geschnitten und eine Handvoll Vogerlsalat geerntet.

An der gebratenen Lammbrust essen wir heute noch. Ursprünglich hatte ich vor, die Knochen gemeinsam mit dem Bratrückstand zu einer Suppe zu verkochen, aber wir haben noch derart viel von der Knochensuppe, die ich am Samstag gekocht hatte, dass ich mir noch nicht sicher bin, obs dazu kommen wird. Oder ich koche sie und friere sie ein.

Außerdem gibts ein Häferl voll Bratenfett, das im Kühlschrank auf zukünftige Einsätze beim Kochen wartet. Aber die nächsten Tage werden Reste gegessen, denn ab Sonntag finden die jährlichen Entschlackungstage statt, eh schon wieder dringend notwendig.

Das Lammbratenschmalz wird also noch länger warten müssen.

29.1.19 07:28

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