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20. Dezember: Scheiterhaufen

Vergesst das Rezept vom Restekuchen. Vermutlich lags an den zwei zusätzlichen Eiklar. Oder am Umstand, dass der Kuchen ein bisserl zu lang im Rohr war. Jedenfalls ist er ziemlich hart. Und Zucker wars auch zuwenig. Naja. Wir essen ihn trotzdem, aber das Rezept muss eine nicht unbedingt wiederholen, Reste hin oder her.

Aber eine andere Art von Resteverwertung ist mir heute gelungen, ein Scheiterhaufen nämlich. Weil mir vor einiger Zeit alte Semmeln überantwortet wurden, und da hab ich nicht alle zum Hendlfutter gegeben (die Damen fressen sowieso lieber Vollkorn), sondern einige in Scheiben geschnitten und getrocknet.

Davon hab ich mir knapp zwanzig herausgenommen und zwei Eier mit knapp einem halben Liter Milch (auch ein Rest) versprudelt. Die Semmeln hab ich ausgiebig in die Eiermilch getaucht und damit den Boden einer befetteten Auflaufform gut bedeckt. Darauf kam die Hälfte von der Mischung aus zwei kleinen Äpfeln (geschält und gespaltelt) und einer großen Banane (scheibliert).

Weil das Obst nicht so süß war, hab ich mit Zucker bestreut und dann die nächste Lage Semmeln drauf getan. Dann den Rest vom Obst, Zucker und die letzten Semmeln. Den Rest der Eiermilch hab ich drübergegossen, auf die obersten Semmeln kamen Butterflocken. Sie waren trotzdem sehr trocken, aber der Rest vom Auflauf war - nach einer knappen Stunde im Rohr bei 190 Grad Ober- und Unterhitze - sehr schmackhaft.

Davor haben wir noch einmal Hühnersuppe, diesmal mit eingekochten Buchstaben, gegessen.

22.12.18 12:09

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