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29. November: Rindsuppe mit Hirseknöderl, Würstel mit Braterdäpfeln und Salat

Die Tatsache, dass ich heute früh ein erstens eiskaltes und zweitens angeditschtes Ei im Stall fand, hat mich zuerst frustriert (eh nur jeden dritten Tag eines, und dann auch noch kaputt!) und dann inspiriert. Weil ich das Ei sofort verwenden musste und mich in einer stilleren Minute an zwei Suppeneinlagen versuchte.

Die erste kennt ihr seit Jahren, war aber lang nimmer im Haushalt der Sparköchin zu finden. (Warum eigentlich? ) Käsekrusterl habe ich von einem halben Ei gemacht. Aber zuerst habe ich den Rest von der gestrigen Gemüse-Hirse mit dem Rest der Zwetschkenknödelbrösel vermengt, leicht gesalzen und, weil ich zuviel hatte, gehackten Petersil drübergestreut.

Dann hab ich das Ei in ein Häferl aufgeschlagen und verquirlt und die Hälfte davon zur Hirsemasse getan, alles zu einer Masse verrührt und die ziehen lassen. In den Rest vom Ei kam auch etwas Salz, Petersil natürlich und ein Rest vom geriebenen Pecorino. Der reichte nicht aus, um die Masse streichfähig zu machen, also hab ich mich herabgelassen und den vorhandenen Rest vom Pecorino auch noch gerieben. War eh höchste Zeit. Und ich hab für spontane Aktionen (wie der heutigen) gern geriebenen Käse in Reserve.

Vom gestrigen Weißbrot war auch noch ein Eck da. Da hab ich ein paar Scheiben abgeschnitten und die in Stücke, und da drauf hab ich die Ei-Käse-Masse verteilt und alles ins Rohr geschoben und bei 210 Grad dem Grill überantwortet. Diesmal hab ich die Dinger auch rechtzeitig wieder aus dem Ofen gezogen. Grad kühlen sie aus und werden uns die nächsten Suppen bereichern.

Der nächste Schritt waren die Hirse-Knöderln. Im kleinen Reinderl hatte ich zunächst die Erdäpfelschalen und dann die Erdäpfel selbst weich gekocht, und in dieses Wasser legte ich nun kleine Knöderl ein, vielleicht von der Größe einer Mozartkugel. Im siedenden, aber nicht kochenden Wasser verblieben die Dinger vielleicht zehn Minuten, was aber nicht genug war, denn innen sind sie noch ein bisserl cremig. Was ihnen nicht schadet, und das Ei war auch total frisch, also essen wir sie heute in der Rindsuppe (mit Petersil, falls das jemand fragen wollte), die grad am Herd steht. 

Mit einem feschen Stück Labonca-Beinfleisch und allerhand Gemüsen und Gewürzen. Sie kocht eh schon drei Stunden, aber ein bisserl Zeit geb ich ihr noch.

Für die Hauptspeise hab ich die Erdäpfel in der Handgeschmiedeten mit eher reichlich Öl allseitig gebraten und gesalzen. In den Plattengrill kommen je eine Packung Puten-Frankfurter und Mini-Bratwürstel und -Käsekrainer.

Dazu hab ich den Rest vom grünen Salat geplant, der im Kühlschrank schon eigenmächtig begonnen hat Sprossen auszutreiben. Ich gönne mir ein Glaserl vom mütterlichen Rote-Rüben-Salat und das Gastkind, dem beides nicht durch den Schlund gehen will, bekommt gehobelte Gurke.

Und ich will doch sehr hoffen, dass uns diese Menge an Würsteln mit Braterdäpfeln und Salat reichen wird!

 

Das Gastkind liebt es übrigens wirklich sehr, zu essen. Die Zeile im aktuellen Lieblings-Kinderlied "Häschen in der Grube" hat es dementsprechend abgewandelt zu " ... aß u-hund schlief ..."

29.11.18 11:45

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


kelly Doescher (30.11.18 06:00)
...und zum Schluss Kindermund .

Ein unausgeschlafenes Moin in die Sparküche,
die Käsekrusteln wären ein feines Experiment für mich.
Einen längeren Weg zum Einkauf werde ich heute nehmen, gestern stand ich vor fast leeren Regalen in der Gemüseabteilung. Braune Champignons waren noch akzeptabel und dann fand ich überraschend feines Biogemüse im TK, werde ich nachordern.
LG Kelly

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