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26. November: gekochtes Hendl mit Rotkraut und Erdäpfeln, Bröselknöderl-Suppe

Manchmal glaube ich, das hört nie auf mit der Arbeit. Gestern habe ich mich endlich des Sacks mit den Krauthapperln angenommen und sie geputzt. 90 Prozent der Blattmasse ist Hendlfutter, übrig geblieben sind drei Mini-Rotkräuter und vier Mini-Weißkräuter. Etwa die Hälfte der Blätter hab ich für die Hendln schon zusammengeschnitten, da fressen sie wochenlang dran.

Aber gut.

Heute hab ich das erste Rotkraut verarbeitet, weil ich schon solchen Gusto drauf hatte. Wir waren verspätet heimgekommen, deshalb war das Rotkraut noch ziemlich bissfest. Aber wenn man ordentlich hungrig ist, schmeckt fast alles ganz hervorragend, das fasziniert mich immer wieder.

Ich hab also drei große Erdäpfel geschält, zerteilt (damit sie schneller durch sind) und gekocht. Dann hab ich das Rotkraut geschnitten und derweil im Reinderl Öl erhitzt und ein kleines Zwiebelhapperl glasig gedünstet. Dann das Rotkraut dazu und tüchtig mitgebraten. Nach einigen Minuten gesalzen und weiter gebraten, dann mit einem Schluck Essigmarinade abgelöscht, mit etwas Apfel-Trauben-Saft aufgegossen, eine Gewürznelke dazugeschmissen und einen kleinen Apfel hineingeraspelt.

Durchgerührt, zugedeckt, Hitze reduziert, eine Viertelstunde köcheln lassen. Aufgegossen hab ich übrigens mit der Balsamico-Essigmarinade vom eingelegten Kürbis, der gerade unsere Abendessen bereichert. Dass die Firma Pick diesen Balsamico-Aufguss nicht mehr herstellt, nehme ich ihr übel, das sei hier gesagt.

Inzwischen waren die Erdäpfel weich, ich hab sie rausgenommen und im Kochwasser die Schalen für die Hendln gekocht. Jetzt wars höchste Zeit, das verwendbare Fleisch von den Hühnerrücken, die gestern die Basis unserer Hendlsuppe waren, abzukratzen und zu den Erdäpfeln auf den Teller zu legen.

Jetzt noch das Gemüse, und schon stand gekochtes Hendl mit Rotkraut und Erdäpfeln auf dem Tisch.

 

Kleiner Nachtrag zu gestern: die Bröselknöderl für die Suppe (Rezept von der Seite ichkoche.at) sind auch mit den Butterbröseln von den Zwetschkenknödeln sehr gut gelungen. Ich war ganz begeistert. Nie wieder werden überschüssige Butterbröseln von Mehlspeisen sinnlos vor sich hin gammeln müssen!

Das Rezept wollt ihr wissen? Na gut. Theoretisch sind es 4 Deka Semmelbrösel und 1 Esslöffel Butter, ein Ei, Prise Salz und gehackter Petersil (oder Schnittlauch, wer hat).

Ich hab mit dem Ei, dem Salz und dem Petersil begonnen und hab dann nach und nach Butterbrösel zugegeben, bis ich eine formbare Masse hatte. Die Mini-Knöderl (in der Größe von einem Rum-Kokos-Dragee) hab ich gleich in der Suppe gekocht.

Aber das Ärgste ist: heute wollte ich das Rezept nochmals nachschauen - und weg ist es! Also hebt es euch gut auf!

26.11.18 12:56

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


kelly Doescher (27.11.18 07:38)
Hunger ist der beste Koch!
Moin in die Sparküche,
Zwetschgenknödel schmecken mir auch immer!
Den Rotkohl mit Äpfeln liebt die Familie aus dem TK, von einer bestimmten Firma. Ein Glück, spart Kraft und Arbeit.
Wann beginnt bei dir die Kekssaison? Einen Lebkuchenbeginn hatte ich bereits, wurde nicht gelagert - schon wieder alle wurde mir berichtet.
( ohne r ergibt berichtet ähnliches).
Statt Kakao nahm ich restliche Schokolade in der Milch aufgelöst - wurde hier auf der Seite empfohlen...
LG

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