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25. November: Kürbiscremesuppe, Zwetschkenknödel

Weil mich das größere Kind sehr anmaunzte - und die ihm aufgetragenen Aufgaben auch wirklich gut erledigt hatte -, hab ich mich erweichen lassen und uns nach dem obligatorischen Supperl eine Portion Zwetschkenknödel vergönnt. Mir, weil das relativ unaufwendig zu machen ist (und außerdem das längst fällige Topfenpackerl weg kam), und den Kindern wegen des Geschmacks.

Die Suppe hatte ein leichtes Raucharoma, weil sie beim Aufwärmen angebrannt war. Ich hatte sie aus dem Rückstand von vorgestern gemacht, was ihr zusätzlichen Pfiff verlieh. Obwohl, mit einer Kürbiscremesuppe kann ich bei den Kindern ohnehin kaum was falsch machen.

Die Knödel hab ich fast mit meinem bewährten Rezept gemacht: 25 Deka Topfen, 12,5 Deka Mehl, 6 Deka Butter, ein Ei, eine große Handvoll Grieß, eine Prise Salz. Weil mir aber wieder bewusst geworden ist, wieviel Dinkel wir noch vom Vorjahr im Keller haben, hab ich zwei Schaufeln voll genommen und gemahlen. Weil da eh auch immer ein Anteil Grieß dabei ist, hab ich den Grieß-Anteil verringert. Und super wars. 

Das Getreide wird ja nicht kaputt, wenn es trocken gelagert wird, aber ich hab immer die Restangst, dass mir Motten reinkommen. Deshalb mische ich seit einiger Zeit fast immer zum Mehl auch selbst gemahlenen Dinkel dazu. Vorgestern beim Striezel auch wieder. Schaut zwar gewöhnungsbedürftig aus, fällt aber geschmacklich kaum auf.

Der Striezel war überhaupt so eine Sache. Ich habe nämlich immer Germ eingefroren, aber manchmal funktioniert sie nach dem Auftauen nimmer. Überhaupt die Bio-Germ. Also hab ich ein Dampfl aus einem ganzen Würfel Germ gemacht, das genau nicht aufgegangen ist. Wurscht, habe ich mir gedacht, und habs trotzdem zu den anderen Zutaten gemischt und einen Teig geknetet.

Der hat sich grundsätzlich gut angefühlt, ist aber nach drei Stunden noch um keinen Zentimeter gewachsen gewesen. Gut, habe ich mir gedacht, ich lasse ihn noch über Nacht stehen, und wenn er morgen in der Früh noch genauso ausschaut, knete ich hemmungslos ein Packerl Backpulver unter. Aber: in der Früh war er so, wie er sein sollte. Er hat sich halt ein bisserl Zeit gelassen.

Ich hab den Teig dann zu einem Striezel geflochten und gebacken. Und jetzt vernichten wir ihn zum Frühstück mit Marillenmarmelade. Muss ja nicht immer Kuchen sein.

Siebzehn Zwetschkenknödel sind es geworden, mit Butterbröseln, natürlich, und bei Tisch fesch gezuckert. Genau zwei Knödel sind übrig geblieben. Man fragt sich, wo die Kinder das hin essen.

Und jetzt köchelt schon die nächste Suppe auf dem Herd, eine Hühnersuppe aus zwei Hühnerrücken (ihr erinnert euch?) und ein bisserl Gemüse und Gewürze. Ich plane, die übrig gebliebenen Butterbrösel zu einer Suppeneinlage zu verwerten, bin mir aber noch nicht schlüssig, wie. Ich werde berichten.

25.11.18 15:00

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