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Allerseelen: Mangoldnockerl mit Salat

Der heutige Tag hat mir erstens eine Unterschrift gegen die Auswirkungen der neuen Wiener Marktordnung und zweitens Mangoldnockerl mit Pecorino und Salat abverlangt. Ist ja auch wirklich zu blöd, dass es in Zukunft keine Bauernmarktstandln mehr geben soll, nur weil sich ein paar Bürokraten eine tägliche Kernöffnungszeit ausgedacht haben. So ein Schwachsinn. Und dann noch nicht einmal von der rechten Österreich-Regierung, sondern von der nicht-mehr-linken Wiener Stadtregierung. Es ist zum Narrischwern.

Trotzdem: die Nockerln. Ich habe mir einen Bund Mangoldblätter aus dem elterlichen Gemüsebeet bringen lassen und habe die Stengel und die Blätter getrennt blanchiert. Die Stengel habe ich klein geschnitten, die kommen morgen dran. Heute habe ich von den Blättern eine Handvoll genommen, fein geschnitten und mit zwei Eiern und Salz mit dem Pürierstab traktiert. Und dabei seine Grenzen erkannt. Der braucht demnächst ein Service vom RUSZ.

Dazu kam ein gutes Vierterl Milch und dann hinreichend Mehl, um einen zähen Nockerlteig zu kriegen. Den habe ich in möglichst keinen Tropfen in kochendes Salzwasser plumpsen lassen und die Nockerl, wenn sie aufgestiegen sind, rausgeschöpft in eine Schüssel. Drüber haben wir bei Tisch geriebenen Pecorino gestreut, den ich unlängst im Tiefkühler wiederentdeckt habe. Und den Rest von den Paradeisern und Gurken, über die das Kind Oma-Marinade gegossen hatte, gegessen. (Glatt gerührter Rahm mit Salz wäre die Alternative gewesen.)

Vorher haben wir eine Art Suppe gehabt, die ich aus den restlichen Petersilerdäpfeln gemacht habe, indem ich sie mit einer Gabel zerdrückt und mit dem Kochwasser der gestrigen Veggie-Würstel aufgegossen habe. Salz dazu, und fertig.

Die restlichen Nockerl werden wir übrigens auch morgen essen. Wäre ja schade drum.

2.11.18 12:59

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


kelly Doescher (3.11.18 06:58)
Die Mangoldnockerln haben mich schon gereizt, bei nächster Gelegenheit möchte ich es ausprobieren, doch vorerst hab ich noch Kartoffeln zu verarbeiten bevor sie schrumpeln.
Der Herbst macht meiner Küche Freude, Eintöpfe mit Kohl, Steckrüben und Aufläufe - alles recht deftig. Auf geht es - ins Verwöhnwochenende!
LG Kelly

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