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11. Oktober: Wolkensuppe, Hokkaido mit Speck und Feta mit Fenchel-Erdäpfeln

Heute waren es nur zwei Gänge beim Abendessen, und nachher ein Stück von der belgischen Schokolade. Wir waren trotzdem alle sehr satt.

Erst habe ich einen halben Liter "Rindsuppe mit Karotten" aufgetaut und nachgesalzen. Als die Suppe gekocht hat, habe ich ein ziemlich frisches Ei verschlagen und zizerlweise in die Suppe getropft, so dass wolkenähnliche Gebilde entstanden. Bei Tisch rundete eine Kleinigkeit vom Kräutersalz die Sache zur Wolkensuppe ab.

Weil ich saisonal kochen möchte, habe ich heute den zweiten und letzten Hokkaido aus eigener Ernte geschlachtet. Die Hälfte davon habe ich geputzt und in Spalten geschnitten. In eine Auflaufform habe ich zwei Esslöffel Öl gegeben und den Boden damit bedeckt. Dann habe ich jede Kürbisspalte mit ein oder zwei Scheiben Frühstücksspeck umwickelt und in die Form geschichtet. Als die voll war, kam zerbröselter Feta drüber - und das ganze bei 190 Grad Ober- und Unterhitze für eine gute halbe Stunde ins Rohr.

Oh, hat das köstlich geschmeckt. Dazu haben wir gekochte, zerteilte, in Butter mit Fenchelgrün geschwenkte und gesalzene Erdäpfel gegessen.

Insgesamt also Hokkaido mit Speck und Feta mit Fenchel-Erdäpfeln.

Außerdem habe ich einen kleinen Schoko-Nuss-Guglhupf gebacken, zur Tilgung der Schande des gestrigen Striezels. So sind die kommenden Frühstücke gesichert.

11.10.18 19:23

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


lifeminder / Website (12.10.18 00:39)
Hallo, Liebes Singlekochen!

Bei deinem Blog läuft mir regelmäßig, das Wasser im Munde zusammen. - Toll geschrieben, ich mag sehr wie dir der Spagat zwischen Kochen & Leben gelingt.

Liebe Grüße vom
Lifeminder


kelly Doescher (12.10.18 07:00)
Hm...
Wolkensuppe kannte ich als Kind, Vanillemilchsuppe mit Eischneeklößchen .

Damals wurde ähnlich autark gelebt und gekocht, Kühe und Hühner lieferten die Zutaten, Maizena war Omas Geheimnis .
Wie ich immer an den angebotenen Kürbis vorbei gekommen bin, mir auch ein Rätsel. Bestimmt hilft die Angabe von wertvollen Mineralstoffen und Energie für die nächste Radtour mich zu überzeugen, denn eigentlich ist es nicht mein Gemüse.
Deine Art der Zubereitung reizt mich nun wieder und Fenchelbutterkartoffeln hören sich lecker an.
Volle Packtaschen sehe ich vor dem geistigen Auge .
Mal sehen...
LG Kelly

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