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10. Oktober: Karpfenbouillon mit Nudeln, Kichererbsen-Curry mit Basmati, Bratäpfel

Weil ich heute beim Möbelschweden einen Frühstücksteller verdrückte, reichte mir der Rest der Parmigiana mit einem Stück Gebäck und danach ein Stück vom Schoko-Apfelkuchen als Mittagessen.

Das abendliche Menü habe ich nach dem Motto "was weg muss" komponiert. Als Beginn habe ich einen halben Liter "Karpfenbouillon, ungesalzen" aus dem Tiefkühler genommen. Was mir die Möglichkeit gibt, reichlich vom Kräutersalz des Kindes hineinzustreuen, was wiederum das Kind freuen wird. In die kochende Suppe kommt dann eine Portion selbstgemachter Nudeln hinein.

Ins Kichererbsen-Curry mit Basmati-Reis kommt heute kein Ingwer (weil keiner mehr vorrätig ist) und kein Glas gekochter Paradeiser, sondern die stattliche Sammlung Kirschparadeiser Klasse II aus eigener Ernte. Gute Methode, die loszuwerden. Außerdem die letzten beiden vorrätigen Karotten, ein paar Zwieberln, die schon viel zu lange im Abwaschkastl vor sich hin dämmern, eine Handvoll Erbsen aus dem Tiefkühler und eine Portion Kichererbsen, eigene Ernte und weich gekocht.

Und die üblichen Gewürze: Knoblauch, Curry, Rosmarin, Lorbeerblatt und eine Handvoll Rosinen und vier Stück Cashews. Weil mir nämlich unlängst ein halbes Packerl Studentenfutter zugekommen ist, dessen Haltbarkeitsdatum überschritten war. Der Inhalt ist aber total in Ordnung. Hab ich selber ausführlich getestet, ähem.

Also habe ich heute aussortiert: die Haselnüsse mögen wir nicht, die kriegen die Hendln. Eben die Cashews kommen ins Curry, ein Teil der Rosinen auch. 

Weitere Rosinen und die Mandeln, gehackt, kommen gemeinsam mit ein bisserl Marzipan und einem Löffel Feigenmarmelade als Fülle in die letzten drei geschnorrten Äpfel, mit unten einem Knöderl Marzipan als Verschluss. Die Äpfel kommen in eine bebutterte Auflaufform und werden als Bratäpfel hoffentlich einen passablen Nachtisch abgeben.

Außerdem habe ich im Kühlschrank zwei weitere Dinge gefunden, die dringend weg müssen: einen Würfel Germ (gestern abgelaufen) und den Rest vom Mürbteig von vor ... äh ... vielen Tagen. Der ist tatsächlich noch gut.

Na, hab ich erstens aus dem halben Germwürfel und verschiedenen Resten - unter anderem der allerletzten Handvoll Rosinen aus dem Studentenfutter - einen Germteig-Striezel geknetet und geflochten (backen muss ich ihn aber erst, ich hoffe er wird was!) und zweitens den Rest Mürbteig zu vier Kugerln gewuzelt, diese flach gedrückt und den Rest der Bratapfel-Fülle drauf verteilt. Diese Vielleicht-Kekserl kommen mit dem Striezel aufs Blech und werden uns hoffentlich auch schmecken.

Jetzt schauts wieder übersichtlich aus in meinem Kühlschrank, gottseidank.

10.10.18 17:02

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


kelly Doescher (11.10.18 09:11)
Mir ist auch nach Resteessen heute...
Das Studentenfutter würde niemals nicht sein Haltbarkeitsdatum bei mir überschreiten, von einer bestimmten Marke unwiderstehlich.

Hab einen sonnigen Tag und gutes Gelingen!
LG Kelly

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