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26. September: slowakische Nockerl mit Käsesauce und Speck

Also, gesund kann das nicht gewesen sein, was ich mir da heute als Mittagessen reingezogen habe. Aber super geschmeckt haben sie, die slowakischen Nockerl mit Käsesauce und Speck.

Das Packerl aus dem Tiefkühler war heute nämlich eine Portion Brimsen, den ich vor längerer Zeit gekauft und portioniert eingefroren habe. Das Rezept habe ich von der lieben I, allerdings habe ich es für österreichische Gaumen zart abgewandelt. Nämlich kriegt man hierzulande den Original-Brimsen überhaupt nicht, den eine dazu brauchen würde. Ich war dann beim Herrn Sedlacek vom Viktor-Adler-Markt und habe einen Becher vom offenen Brimsen (aus dem Holzküberl) erworben, als eisernen Vorrat.

Außerdem habe ich die Kocherei vereinfacht: zuerst hab ich im beschichteten Reinderl die Speckstreiferl (wieder ein Rest weg!) ausgebraten, das ausgetretene Fett abgegossen und den gebratenen Speck am Rand des Tellers geparkt. Im selben Reinderl hab ich dann einen Viertel Becher Obers erhitzt und den Brimsen zugegeben und drin aufgelöst.

Derweil kochte auf der anderen Platte das Salzwasser, und ich hab einen Teig aus einem Ei, einem letzten Schluck Milch, zwei Schluck Wasser und hinreichend Mehl sowie einer Prise Salz gerührt und in kleinen Portionen ins Wasser geschabt und die Nockerl kochen lassen, bis sie aufgestiegen sind.

Das hört sich jetzt professioneller an als es aktuell war. Nämlich habe ich wohl zuwenig Wasser zum Kochen genommen, so dass der Teig am Boden des Reindls angepickt ist. Aber erst die zweite Partie, weil bei der ersten Partie war das Mehl noch zuwenig aufgequollen, so dass der Teig zu flüssig war und als flockige Masse im Reinderl herumgeschwommen ist.

Ich hab aber trotzdem alles rausgefischt und in den Teller gegeben, hab die Sauce drübergeleert (und einen Rest aufgehoben) und den Speck drauf verteilt. Salat hab ich keinen dazu gegessen, sonst wäre das Essen vielleicht zu üppig geworden. Ähem.

Das Originalrezept besagt, die Nockerl nur aus Wasser und Mehl zu fertigen. Das geht, aber das Beißen wird dann ziemlich anstrengend.

Der Nachtisch? Wieder ein Glaserl Apfelmus aus 2012. Jetzt kommen die antiken Vorräte weg, unwiederruflich.

26.9.18 12:37

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


kelly Doescher (27.9.18 05:50)
Da musste ich mich zuerst schlau machen, also Schafskäse...
Ein recht mächtiges Essen, Salat wäre wirklich zu viel des Guten gewesen .

Ich hatte es mit der leichten chinesischen Küche, ein Rezept beim Chefkoch reizte mich und Hähncheninnenfilet war im Angebot.
Elende Schnippelei, es schmeckte wie im Lokal, war aber ohne Glutamat .
Trotzdem ist es nicht meins...

Apfelmus war dann auch der Nachtisch, frisch und noch viele abgestaubte Äpfel warten.
LG Kelly

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