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10. und 11. August: Safranrisotto mit Kohlrabi-Spießerl

Gestern waren wir zwar am Rathausplatz, aber das geplante Abendessen dortselbst ist buchstäblich ins Wasser gefallen. Wir werden das bei Gelegenheit nachholen.

Heute aber wusste ich bis zuletzt nicht, was ich kochen sollte, und dann habe ich mich gach für einen Safranrisotto mit Kohlrabispießerl entschieden. Für den Gast gabs vorher einen Salat aus Gurken und Karotten mit Balsamico und Kernöl. Die Nachspeise hatte ich völlig vergessen. Eis kam nicht in Frage, also durften meine beiden Mitesser sich aus dem Schokoladenkörbchen bedienen. (Diese Taktik wurde begeistert aufgenommen.)

Mit dem Safran kann ich auch als Sparköchin leicht angeben, weil wir den selber ernten, aus eigener Anzucht. Schon vor vielen Jahren hab ich eine Portion Knöllchen samt ausführlicher Anleitung von Bernhard Kaar erstanden, dem es damals ein Anliegen war, den Safrananbau in Österreich wieder zu etablieren. In unserem Kleingarten ist es ihm jedenfalls gelungen. Mittlerweile haben die Dinger erstens jedes Jahr verlässlich geblüht - und wir die Fäden gezupft - und sich zweitens ordentlich vermehrt, so dass ich letztes Jahr eine Fläche von zwei Quadratmetern bepflanzen konnte.

Safranrisotto also. Wasser zum Kochen gebracht. Ein Stück Butter im beschichteten Reinderl geschmolzen, ein halbes Zwiebelhapperl, fein geschnitten, drin glasig gedünstet. Rundkornreis dazu, anrösten lassen, mit dem heißen Wasser aufgegossen, gesalzen, Safranfäden hinein, umgerührt, Hitze reduziert, Deckel drauf, schmurgeln lassen. Zwischendurch umgerührt und mit Wasser aufgegossen.

Im Nebenreinderl: Kohlrabischalen ausgekocht, Kohlrabiwürfel (zwischen einem und zwei Zentimeter Kantenlänge) fünf Minuten im mittlerweile gesalzenen Wasser gekocht, abtropfen lassen. ( Erdäpfelschalen ausgekocht, Erdäpfelwürfel und Karottenwürfel ins - wieder leere - Wasser getan, samt Knoblauch, Lorbeerblatt, Rosmarin. Wasser ergänzt und ein Supperl geköchelt für morgen.)

Die Kohlrabiwürfel in einer Mischung aus gehackten Kräutern und Öl gewendet (salzen hätte man sie auch können), auf Holzspieße gesteckt und auf dem Minigriller ein paar Minuten gegrillt. Die überflüssigen Kohlrabiwürfel zur Suppe gegeben. Den Rest vom Kräuteröl auch.

Den Risotto auf die Teller verteilt, ein bis zwei Spießerl draufgelegt und Parmesan dazu gereicht.

Sogar das Kind hat den Kohlrabi ohne Motschgerei verdrückt. (Vielleicht aber nur wegen der guten Aussichten auf Schokolade.)

11.8.18 20:52

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


kelly Doescher / Website (12.8.18 06:52)
Risotto macht der Italiener vor Ort besser als ich, ich sollte einen Kochkurs bei ihm anregen...
Moin in die Sparküche,
Gemüse und Nudeln - da sträubte sich mein Gefieder, versucht habe ich es nun mit den griechischen Nudeln Kritharaki und es war sehr lecker.
Vorsichtshalber ein Alternativgericht gemacht und dafür nun heute frei.
Die Temperaturen zur Zeit sind gut für den Appetit!
LG Kelly

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