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20. bis 22. Juli: Nockerl mit Gemüsesauce

Am Freitag haben wir uns entschieden, dem Willen des Kindes zu folgen und Schnitzel essen zu gehen. Ausgesucht haben wir uns das Gasthaus zur Oper, das von einem Spross der Plachutta-Familie geführt wird. Dementsprechend fein war auch das Essen.

Gestern hatten wir beim familiären Grillen großes Glück. Kurz nachdem die Hühnerschnitzerl durch waren, begann der Regen. Vorher hatte es Hendlhaxn gegeben und eine Scheibe vom Lammschlögel, die allerdings bei weitem nicht so zart war wie die bisherigen Exemplare, leider.

Heute mittags werde ich mich aufschwingen und Nockerl mit Gemüsesauce zaubern. Ich hab hier nämlich einige Restln, die weg müssen. (Das war euch aber eh nicht neu.) Drei kleine Zucchini-Stücke (eigene Ernte), ein Kohlrabi-Rest (detto) und eine halbe Karotte, die vom Salat neulich übrig geblieben war. Wenn ich da noch ein Zwieberl dazunehme und alles zerkleinere und in ausgebratenem Speck anbrate, würze und mit Obers aufgieße, sollte uns eineinhalb das reichen. Aber vielleicht nehme ich noch eine ganze Karotte dazu oder zwei. Von denen gibts nämlich gerade wirklich reichlich.

Bei näherer Betrachtung ist die Kombination Speck und Obers vielleicht nicht die beste. Der Obers (oder das?) muss dringender weg, also verzichte ich auf den Speck. Im beschichteten Reinderl brauche ich eh nur wenig Fett zum Braten.

Für den Teig der Nockerl werde ich eine Handvoll Dinkel mahlen und zum griffigen Mehl mischen, das ich gerade offen habe, eine Prise Salz und ein Ei zugeben und soviel Wasser, dass ein zäher Teig entsteht.

Das Ei wird ein ziemlich frisches sein, weil ich was prüfen muss. Wir halten ja gerade bei Tag 5 oder 6 des Brutgeschäfts, und ich bringe es nur einmal am Tag über mich, die Henne zu deplazieren, um ihr die Nicht-Bruteier wegzunehmen. Wenn nämlich die anderen beiden Hendln ein Ei legen (das mit dem Brüten haben sie wieder verworfen, die beiden Damen, gottseidank), dann sieht das die Bruthenne und denkt sich, na, wenn ich schon dabei bin ... her damit, das eine schaff ich auch noch!

Und wenn so ein Ei einen Tag lang unter der Bruthitze liegt, weiß ich nicht, wie es reagiert. Deshalb schau ich mir das heute an, ob die eh noch gut verwendbar sind ...

Jedenfalls werde ich dann mein Nockerlsieb auspacken, den Teig draufschmieren und über ein Reinderl mit kochendem Salzwasser halten und mit der Teigkarte den Teig durchs Sieb drücken, so dass die Nockerl gleich direkt ins Wasser fallen.

Die kochen nur ganz kurz, dann steigen sie auf und können abgeschöpft werden. Wenn der Teig zu fest ist, was auch manchmal passiert, gebe ich ihn auf ein Schneidbrett und schabe ihn portionsweise mit einem Messerrücken ins Wasser. Dauert länger und die Nockerl werden größer, schmeckt aber logischerweise genauso gut.

22.7.18 10:44

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


kelly Doescher (24.7.18 06:07)
Da gibt es Erinnerungen...
An entzückende kleine Küken und auch an unbefruchtete Eier und das testen.

Leichte Küche ist bei mir angesagt, viel Zeit für Unternehmungen.
Vielleicht auch mal wieder fein *Essen gehen*, da hätte ich einige Ideen .
LG Kelly

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