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15. und 16. Mai: Salat (im wesentlichen)

Gestern Abend war es ein Grießkoch, mit dem ich die restliche Milch (ein halber Liter) und einen Rest Grieß verarbeitete und einige Zuckersackerl aus dem Kaffeehaus. Thomas Weber war das, glaub ich, der geschrieben hat: lassen Sie den Zucker mitgehen. Den, der zum Kaffee oder Tee im Kaffeehaus oder sonstwo dazugelegt wird. Zur eigenen Portion, wohlgemerkt. Aus dem Streuer welchen ins mitgebrachte Tupper zu kippen, würde seine Idee - nachhaltiger Konsum ohne Verschwendung - ad absurdum führen.

Weil es weit weniger Grieß war, als ich gefühlsmäßig hineingegeben hätte (Rest ist eben Rest), wurde der Grießkoch weich und flaumig wie nie. Das Kind musste unbedingt mitnaschen, aber es war eh genug da.

Heute habe ich mir, gibts ja sonst nie, einen feschen Blattsalat mit Spargel und Spiegeleiern und Weißbrot hingestellt. Jetzt ist wieder ein kleines Happerl Salat weg, der Rest vom am Wochenende gekochten Spargel, und zwei Eier auch. Gewürzt hab ich mit Pfeffer und Fleur de Sel, mehr brauchte es nicht.

 

Gerade wollte ich von den Blätterteigtascherln schreiben - endlich habe ich die letzte Portion Blätterteig verbraucht, eh schon eine Woche überfällig -, die ich mit meiner Marillenmarmelade gefüllt und mit einem Pups Eiklar bestrichen habe, das ich mir von den Spiegeleiern abgespart habe.

Als mir eingefallen ist, dass die Dinger seit einer Stunde im Rohr sind. Ich hab sie schlicht vergessen. Sie sind absolut dunkelbraun.

Wieso raucht das nicht? Wieso stinkt das nicht? Wieso lässt mich der Herd völlig im Unklaren darüber, dass in seinem Inneren Köstlichkeiten zu Widerwärtigkeiten verschmoren, völlig laut- und geruchlos?

Ich fürchte, das ist das Alter. Ich werde vergesslich. Kein schöner Ausblick.

16.5.18 11:34

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