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5. April: Frittatensuppe, Brathendl mit Erdäpfeln und Blattsalat, Obstkuchen

Zuerst ein Wort zum heutigen Mittagessen: die Reste der Reste, nochmals aufgepeppt. Weil ich im Brathendl nämlich ein Sackerl mit den Innereien entdeckte. Sehr anständig, das! Die Leber hab ich gleich fürs Mittagessen gebraten, ich musste sowie im kleinen Pfanderl die verbliebenen Polentalaibchen aufwärmen. In den Rest vom Stielmangold hab ich, weil Kühlschrankplatz verschwendet war, einen Rest vom geschnittenen Bärlauch gegeben.

Und beim Kuchenbacken gestern hab ich zu wenige Marillen und in der Folge zuviel Rhabarber aus dem Tiefkühler genommen. Da hab ich den Rest zu einem kleinen Schüsserl Kompott verkocht, und das löffle ich gerade während des Schreibens. (Möge mir das Zeug nicht auf den Stapel Unterlagen tropfen, den ich heute und morgen noch abarbeiten muss.)

Die restlichen Innereien samt Hals hab ich in ein kleines Reinderl getan, Karotte, Kohlrabi, Knoblauch und allerhand Gekrauts aus dem Garten dazu, Salz hinein, mit Wasser aufgegossen, und schon kochte ein fesches Hühnersupperl. Über. Aber das bin ich eh schon gewohnt. Die Suppe werde ich einfrieren, die können wir immer gut brauchen.

Das Hendl für heute Abend ist schon aufgetaut und harrt seiner Bestimmung. Später werde ich es mit Salz und Gewürzmischung einreiben und in eine Bratfolie stopfen. Einen Schwung geschälter Erdäpfel tu ich auch gleich dazu. Folie verschließen und ein paar Mal mit einer Nadel einstechen, auf den kalten Rost bugsieren, diesen ins Rohr schieben und erstmal auf 200 Grad heizen. Nach einer halben Stunde auf 160 Grad, alles Ober- und Unterhitze, runterschalten und das gute Tier dort noch zwei Stunden belassen. Backrohr abdrehen und nachziehen lassen (vielleicht schneide ich dann schon die Folie auf, damit die Haut etwas knuspriger wird).

Zum Batavia-Salat (gekauft) kommt heute noch eine Handvoll Vogerlsalat und ein bisserl frisch gepflückter geschnittener Bärlauch. Vielleicht auch Ringerl von den Heckenzwiebeln und Basilikum. Marinieren werde ich klassisch mit der Wiener Marinade "von der Oma".

Und so werden wir heute Brathendl mit Blattsalat und Erdäpfeln essen.

Das Henderl selbst ist übrigens Sparküche. Ich habs als Bio-Wildhendl im Bio-Supermarkt gekauft, am Tag des Ablaufdatums, um die Hälfte verbilligt, heimgetragen und sofort in den Tiefkühler getan. Ich schaue, dass ich immer so einen Vogel in Reserve habe.

Aber im allgemeinen schau ich im Supermarkt ja immer ins minus-50-%-Fach. Da hab ich schon Schätze entdeckt!

5.4.18 12:47

bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Kelly / Website (6.4.18 08:27)
Moin Christa,
Glückwunsch zum guten Kauf!
Hier gibt es doppelte Portionen Antibiotika in Form von Hühnersuppe, zum Ausgleich viel Gemüse darin.
Danach Schokomousse mit Eierlikörschlagsahne, die mir zu süß war.
Mit Brathähnchen kann man mich jagen, davon hab ich als Kind Zuviel essen müssen. Jeder Besuch und davon hatten wir viel und oft, es war noch teils schlechte Zeit und auch Wirtschaftswunderjahre ohne Zeit zum Kochen , wünschte sich Hähnchen.
Als Eintagsküken im Frühjahr gekauft und mit Liebe groß gezogen.
Aber - ich werde mal im Bioladen acht geben!
LG Kelly


sparköchin / Website (6.4.18 13:54)
Servus Kelly,
ja also, ich hoffe doch, dass die Bio-Vögel ohne Antibiotika groß werden dürfen ...?
Auch meine Oma zog in meiner Kindheit Masthühner auf und schlachtete die zweimal im Jahr. Meine Mutter kriegte einige davon, aber ich kriegte den Schlachtgeruch nicht aus der Nase und konnte auch lange kein Hendl mehr essen.
Mit meinem Brathendl habe ich, glaube ich, gestern die Gäste auch gejagt; das Ding war doch etwas trocken im Abgang.
Alles Liebe!
Eierlikörsahne klingt verlockend, kenne ich gar nicht!


Kelly / Website (7.4.18 07:59)
Tipp - Sahne (ohne Zucker ) aufschlagen und einfach kurz vor der Steife einen ordentlichen Klacks Eierlikör unterrühren.


sparköchin / Website (7.4.18 11:09)
Danke!! Das probier ich bei Gelegenheit mit einem Baileys, der grad offen ist. Aber nur für mich allein!!

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