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2. März: Klare Gemüsesuppe und Nudelauflauf mit Schinken

Für die Gemüsesuppe bin ich mit der Schüssel zum Tiefkühler gewandert und hab aus allerhand Gemüsepackerln jeweils ein bisserl was rausgekratzt: Erbsen, Fisolen, Kohlrabi, Lauch. Außerdem hab ich das letzte noch in meinem Kühlschrank lagernde Sellerieknöllchen geputzt und einen Teil davon klein gewürfelt, genauso wie einen mittleren Erdapfel und eine Mini-Karotte. Langsam gehen die Vorräte zu Ende. Außer Mangold. Den haben wir haufenweise.

Egal. Jedenfalls werde ich das Gemüse mit Salz und einem Lorbeerblatt im Kochwasser von gestern, verlängert mit Wasser, köcheln. Wenn ich dran denke, kommen auch noch zwei oder drei getrocknete Kirschparadeiser dazu.

Für den Nudelauflauf koche ich eine fesche Bechamel-Sauce aus je einem Esslöffel Schmalz und Mehl, Salz und einem Rest Milch. Während die abkühlt, buttere ich eine Form ein. In die Sauce kommt ein kleiner Becher mit aufgetauten Schinkenwürferln, und natürlich die restlichen Teigwaren von gestern. Das wird alles gut vermischt und in die Auflaufform gedrückt. Oben drüber kommt ein Rest geriebener Parmesan.

Und dazu esse ich endgültig zum letzten Mal Endiviensalat. Das Kind vermutlich auch. Hoffe ich.

Nein, wie ich die Bechamelsauce mache, schreibe ich hier nicht, weil das bei mir leider nicht so gut funktioniert. Theoretisch macht man eine Einbrenn, salzt die und gießt mit der Milch auf und rührt und rührt und rührt. Wie das Ergebnis ausschaut, ist für mich jedesmal aufs Neue eine Überraschung.

 

Kleiner Nachtrag: die Bechamel ist mir zu flüssig gelungen. Weil ich mir Sorgen machte, ob der Auflauf ein Gatsch wird, hab ich in die leicht überkühlte Sauce einfach ein Ei eingerührt.

Natürlich war die Masse zuviel für die Form, also machte ich einen Gupf, was mir in der Folge das Backrohr übel nahm, weil einiges runtertropfte. Lieber Himmel.

Aber: ich hab, weil genug Zeit war, den Auflauf bei 170 Grad Ober- und Unterhitze eineinhalb Stunden gebacken, und er wurde köstlich und genau so, wie er sein sollte. Die Reste haben wir am Abend einfach mit Zimmertemperatur gegessen, und beide waren wir glücklich.

1.3.18 10:38

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Kelly / Website (4.3.18 06:56)
Beim Mangold würde ich der Sparküche recht schnell abhelfen...
Moin Christa,
nach deiner Kochweise, also a la Christa, hab ich gestern aus Resten vom Kohlrabi, Kochwasser, Kartoffeln und Fenchel (Reste vom Salat) eine Gemüsesuppe gekocht, püriert und mit Begeisterung gegessen.
Zur Belohnung anschließend Panna Cotta (die Sahne war überfällig) mit frischen Himbeeren.
Ich lerne immer noch...
Der nächste Nudelauflauf wird auch mit Bechamelsauce statt Eiermilch gemacht, eh basta!
LG Kelly

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