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1. März: Risotto-Gratin und Reste-Essen

Zum Glück ist das Kind ein williger Abnehmer für alles Süße. Von den Stefanie-Schnitten, wenn auch ziemlich naked, war es völlig beeindruckt: "Das kannst du gut!" Mit schon weniger freudiger Miene trug es eine Kostprobe zum Nachbarn rüber, aber es ist noch genug da. Sehr üppig, die Sache, muss ich sagen.

Heute mittags gibts für mich ein Reste-Essen. Es ist immer noch eine Endivie da, die werde ich wie üblich braten. Dazu muss ich den Rest der Sauce Hollandaise essen. Als Beilage sollten es gekochte Erdäpfel werden, aber da bin ich mir noch nicht sicher. Vielleicht findet sich ein anderer Rest, der mir besser unter die Nase geht ...

Na schau. Ich hab ein halbes Packerl Teigwaren gefunden, die koche ich jetzt. Für morgen werde ich aus dem Kochwasser eine - relativ - klare Gemüsesuppe entwickeln (die beim Kind sicher wieder nicht für Freude sorgen wird, das spür ich im Urin!), in die ich die restlichen Suppennudeln einkochen werde. Damit ist dann wieder mehr Platz im Kuchlkastl.

Außerdem hab ich im Tiefkühler gegraben und ein kleines Becherl mit Brathendl-Resten gefunden, das ich sofort adoptiert habe. Der heutige Kochvorgang fürs Mittagessen wird entgegen aller Pläne folgender sein: die Brathendlreste im beschichteten Reindl erhitzen, eine Portion Nudeln dazugeben und miterhitzen und dann die Sauce Hollandaise drüberleeren und kurz erwärmen. Die Endivie hab ich nochmals geteilt und eine Hälfte mit Oma-Marinade mariniert.

Und wie ich die restlichen Teigwaren verwerte, dafür hab ich auch schon einen Plan.

Für den Abend hab ich jedenfalls bereits einen Risotto-Gratin vorbereitet, damit die Reste alle wegkommen.

Ich hab eine Form ausgebuttert, den Rest vom Risotto hineingegeben und glatt gestrichen, drei Deka Speckwürferl drauf verteilt und mit einer guten Handvoll geriebenem Parmesan bestreut. 

Das Ding ruht jetzt im Kühlschrank. Abends werde ich ein Ei mit einem Schuss Obers versprudeln und drüber gießen und das Ding bei 190 Grad Ober- und Unterhitze eine halbe bis dreiviertel Stunde backen.

Was das Kind als Nachspeise kriegt, könnt ihr euch vermutlich denken ...

1.3.18 08:50

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Kelly / Website (2.3.18 06:48)
Moin Christa,
in die Richtung Auflauf wird es heute bei mir ebenfalls gehen und reichlich Fenchel wartet außerdem.
Die Lagerfähigkeit einer Avocado will ich nicht zu sehr strapazieren - aber meinen Magen auch nicht.
Das Bevorraten von Lebensmitteln steckt gewiss in den Genen, denn eine bewusste Hungersnot habe ich nie kennengelernt.
Die Seeluft wirkt sich nachhaltig auf den Appetit aus und am Besten überlese ich den Hinweis auf den *Nachtisch des Kindes* , d.h. gemahlene Haselnüsse usw. sind vorhanden...
Nichts wie weg !

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