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11. Feber: gefülltes Brathendl mit Rotkraut und so

Das Hurra des Tages geht an das haushaltszugehörige Kind, dem das Rotkraut schmeckte.

Aber das nur nebenbei, denn die Hauptsache war der Bio-Gockel, den ich gestern aus dem Gefrierfach nahm und auftaute und heute in die Bratfolie stopfte, um ihn als gefülltes Brathendl mit Rotkraut zu servieren. Bevor das aber soweit war, passierte folgendes:

Das Hendl wurde gewaschen und zum Trocknen aufgelegt. Derweil erwärmte ich ein Achterl Milch mit einem kleinen Stück Butter drin und leerte fast den ganzen Rest der vorrätigen Semmelwürferl (was nimmer viel war) hinein, die restlichen Würferl gibts heute Abend als Suppeneinlage. Wieder ein Packerl weniger im Kuchlkastl. Die Semmelwürferl hab ich eine Viertelstunde ziehen lassen.

In der Zwischenzeit hab ich drei kleine Karotten gewaschen, zwei Erdäpfel geschält (Schalen in die Suppe) und zerteilt und ein, ähem, auch schon überfälliges Packerl gekochte Maroni geöffnet.

Zu der Semmel-Milch kam Salz, ein Ei und die restlichen Kräuter aus dem Kühlschrank, gehackt. Nur die Blätter; die Stängel kamen am Nachmittag in die Hühnersuppe. Noch ein Löffel Mehl dazu (muss eh weg, ist gestern vom Kuchenbacken übrig geblieben), alles gut verrühren und zack! ins Hendl gefüllt.

In die vorbereitete Bratfolie kamen ein paar Maroni, die Erdäpfel und die Karotten. Dann hab ich das Hendl außen mit Olivenöl eingerieben, mit Gewürzmischung eingerieben und gesalzen und in die Folie gehievt. Verschlossen und auf dem Rost bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ins Rohr geschoben. Nach einer halben Stunde auf 155 Grad zurückgeschaltet und für eine Stunde tratschen gegangen.

Mittags, nach ca. zwei Stunden Bratzeit, den Herd abgedreht und von der Restwärme profitiert, und kurz vorm Essen den Rest vom Rotkraut erwärmt. Mehr wars nicht.

Aber: nach dem Essen hab ich alle essbaren Reste in einem Reinderl gesammelt, da hab ich noch zweimal Mittagessen davon, obwohl der Gockel nur knapp ein dreiviertel Kilo hatte. Alle Knochen und Knorpel, die keiner abgelutscht hatte, kamen ins Suppenreindl, gemeinsam mit den obigen Zutaten, einer Portion Suppengrün, Pfefferkörnern, Knoblauch, Lorbeerblatt, Rosmarin und Salz.

Wasser drauf, zwei bis drei Stunden köcheln lassen. Bis aufs Suppengemüse kommt dann alles raus. Zwei Portionen werde ich einfrieren, eine Portion werde ich zum Kochen der heutigen Kürbiscremesuppe für den Abend verwenden und den Rest hebe ich auf, schließlich haben wir noch Suppennudeln und Frittaten.

11.2.18 15:38

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