Der Sparküche-Blog.

Werbung

Gratis bloggen bei
myblog.de

10. Feber: Rotkraut mit Polenta

Keine Ahnung, warum ich plötzlich unbändige Lust auf Rotkraut verspürte. Jedenfalls hab ich ein Happerl aus dem Schuppen geholt und die Hälfte davon entstrunkt und möglichst fein geschnitten. Was aber, objektiv gesehen, nicht sehr fein war, denn ich bin im Fein-Schneiden leider keine Meisterin.

Egal, rein ins Reinderl, Salz drüber, wenig Wasser drüber, Deckel drauf, zwanzig Minuten köcheln. Nach etwa der Hälfte der Zeit ist mir eingefallen, dass eigentlich ein Apfel rein musste, und hab gach einen geschält und geraspelt, wodurch ich mit dem Marillen-Nuss-Kuchen ins Hintertreffen geriet. Aber letztlich ging sich alles aus.

Jedenfalls kam zum Rotkraut der Apfel, und etwas Zucker. Manchmal tu ich stattdessen auch Rosinen rein, wollte ich aber diesmal nicht. Nachdem das Rotkraut hinreichend weich war, war mir zuviel Flüssigkeit im Reinderl. Außerdem hört man, dass viele KöchInnen Wein zum Rotkraut tun. 

Also, richtigen Wein gibts bei der Sparköchin jetzt gar nicht, aber Madeira-Wein schon. Hab ich einen ziemlichen Schuss davon mit etwas Maizena abgerührt und das Gmachtl ins kochende Rotkraut gegossen und alles gut vermischt. Das schmeckt ziemlich gut und riecht betäubend, aber das Kind wählt das Rotkraut sowieso immer ab. (Diesmal wirds ziemlich hungern müssen, wenn es zu Mittag schon wieder da ist, fällt mir gerade auf.)

Eine Portion werde ich für meine Mutter abzweigen, die sie sich dann vermutlich noch mit Essig und allerhand abschmecken wird (Balsamico könnte ich mir auch gut vorstellen), und in meine Portion kommt ein Rest meines heute fabrizierten Kumquat-Kompotts.

Ich freu mich schon auf mein Rotkraut mit Polenta.

10.2.18 11:37

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)

Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)


 Smileys einfügen