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2. Jänner: Pasta in Gemüse-Sauce mit grünem Salat

In den letzten Tagen hatten wir zuviel Fleisch auf dem Speiseplan. Grund genug, heute ein fast vegetarisches Essen zu Tisch zu bringen, nämlich Pasta in Gemüse-Sauce mit grünem Salat. Davor habe ich mir erlaubt, eine Topinamburcremesuppe zu servieren, da war das Kind nicht  begeistert.

Dabei finde ich die geschmacklich wirklich gut, nur sind halt kleine Stückerl drin. Geht gar nicht fürs Kind. Aber Abwechslung muss sein, sonst schmecken die Cremesuppen alle gleich ...

Neben den obligatorischen Zutaten Salzwasser, mehliger Erdapfel und Topinambur habe ich heute auch eine Messerspitze Hing (Stinkwurz) verwendet. Das Zeug stinkt eigentlich nicht wirklich, verbessert aber die Verdaulichkeit von blähenden Gemüsen und Hülsenfrüchten um einiges.

Übrigens musste heute der Schwan nicht sterben, weil der Chinakohl nämlich camoufliert daherkam: tüchtig angebraten und dann gedünstet. Für die Sauce nämlich. Erst habe ich den letzten Rest von Saft und Fett von den Lammstelzen erhitzt und eine mittlere Karotte hineingehobelt. Dann kam der Rest vom  Chinakohl hinzu - mehr Strunk als grüne Blätter und fein nudelig geschnitten.

Fest braten lassen, zwischendurch gesalzen und nach einigen Minuten mit einem ordentlichen Löffel von der weißen Paste zugegeben, die laut Konservendosenaufschrift eigentlich Kokosmilch hätte sein sollen. Ich fürchte für Kokosmilch bin ich zu deppert. Oder ist die bei euch auch immer fest, und ganz unten setzt sich eine fast durchsichtige Flüssigkeit ab?

Wie immer, der Kokosgeschmack war jedenfalls allerliebst. Bei Tisch kam aber trotz des asiatischen Seitenhiebs italienischer geriebener Parmesan drüber.

O-Ton des Kindes nach dem Essen: Das waren die besten Nudeln, die du je gemacht hast.

Den Chinakohl hat es einfach nicht erkannt.

2.1.18 20:17

bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Methusalem (2.1.18 21:57)
Den Chinakohl hat es einfach nicht erkannt.

Machen wir bei den Enkeln auch immer so, tarnen und täuschen. Zum Beispiel in unseren Frikadellen ist kein Stück Fleisch. Merken sie aber nicht. Die Frikadellen bei Oma und Opa sind die besten.

Die sogenannte Kokosmilch ist einfach nur zerstampftes Fruchtfleisch der Kokosnuss. Die fast durchsichtige Flüssigkeit ist der Fettanteil. Muss man mit dem Fruchfleisch durchrühren, dann wird es wieder sämig.


Kelly / Website (3.1.18 07:29)
tarnen und täuschen...
Den sterbenden Schwan kenne ich von bestimmten gymnastischen Rückenübungen, die ich glücklicherweise nicht nötig habe.
Sehen, lachen und es gab den Absturz !
Die besten Nudeln werde ich auch einmal austesten.
Kokosmilch in der fraglichen Form hab ich auch vorrätig, angeblich genügt es die Kokosflocken mit Wasser einzuweichen und abzusieben.
Tobinamburknollen wurden noch nicht gekauft, zu lang und nicht gut gelagert oder zu teuer.
Es reizt mich schon für eine Cremesuppe...
Vorerst tat es auch der Sellerie (Stange und Knolle) für ein Festmahl zum 1. Januar.
Liebe Grüße in das kulinarische Neuland!
Kelly


Kelly / Website (5.1.18 08:36)
Die Kokosmilch, das was beim Schütteln gluckerte war früher die Kokosmilch, in die Augen der Nuss wurden Löcher gebohrt und der Saft getrunken.
Heute ist fast alles verarbeitet.
Neuerdingens sind die Bestandteile der Kokosnuss geeignet zur Haarpflege.
Heute mache ich mir Bratkartoffeln, schnelle Küche, bin auch allein !


sparköchin / Website (6.1.18 12:26)
Kokoswasser aus der frischen grünen Kokosnuss ist ja das herrlichste, was es gibt. Alle Derivate dagegen sind furchtbar.
Also bei mir lässt sich nix verschütteln oder verrühren. Viel zu fest, das Zeug.
Macht aber nix. Ich bin dazu übergegangen, einen gehäuften Löffel von der weißen Masse mit einem Schluck von der klaren Flüssigkeit ins Reinderl zu geben und beides zu erhitzen. Ich brauch die Kokosmilch eh nur zum Kochen.
Aber das Interessante ist: der Geschmack (den es so bisher nicht kannte, weil ich erstmals so eine Dose geschlachtet habe) taugt dem Kind sehr.
Na, werd ich drei- oder viermal im Jahr eine kaufen ...

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