Der Sparküche-Blog.

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Silvester

Weil ich heute nix kochen muss, werde ich als Pflichtprogramm Neujahrsfische backen und vielleicht ein  Dinkelbrot. Aus dem Tauschkreis habe ich mir 20 Kilo Dinkel organisiert. Davon werde ich ein bisserl was mahlen und auf die ganz einfache Tour mit Salz, Wasser und vielleicht etwas Öl und einem Ei vermengen und mit einem Dampfl aus einem halben Würfel Germ, einem Löffel Zucker, drei Löffeln Mehl und hinreichend Wasser zu einem Teig kneten.

Der muss lange rasten, Dinkel ist eine Diva, finde ich. Aber dann wird er nochmals gut durchgeknetet, geformt und rastet nochmals auf dem Blech und wird dann bei 170 Grad Ober- und Unterhitze eine Dreiviertelstunde gebacken. Oder so. Kommt auf die Form an, die ich ihm geben werde.

Die Neujahrsfische, die ich mit dem Rest der Germ machen werde, sind da schon etwas heikler. Erstens nehme ich weißes Mehl. Zweitens nur wenig Salz, eh klar, und drittens reichlich Butter und Zucker und jedenfalls zwei Eier. Oder eher: ein Ei und einen Dotter, und mit dem zweiten Eiklar pinsle ich die Fischerl vor dem Backen gut ein. Und Milch nehme ich statt des Wassers.

Mit Mengenangaben tu ich mich schwer. Auf einen halben Würfel Germ vielleicht 40 - 45 Deka Mehl, 12 Deka Zucker und 10 Deka Butter? Alles zimmerwarm, versteht sich. Manche erwärmen die Butter sogar in der Milch. Aber ich weiß immer nicht genau, wieviel ich davon brauche, drum reicht mir zimmerwarme Butter und Milch, die je nach Größe der Eier dazukommt.

Sonst bleibt alles gleich: gut durchkneten, zugedeckt aufs Doppelte aufgehen lassen, nochmals durchkneten und formen, auf dem Blech nochmals rasten lassen (aber weil ich ewig brauche mit den Fischerln, erledigt sich das von selbst) und wie oben backen, allerdings kürzer. Bis sie goldgelb sind.

Von Rosinen als Augen bin ich abgekommen. Die fallen jedesmal heraus oder verbrennen gnadenlos. Jetzt nehme ich Gewürznelken, die kann ich nach dem Backen bei Bedarf einfacher wieder reinstopfen. Manchmal streue ich als Schuppen sogar Hagelzucker auf.

31.12.17 09:59

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Kelly / Website (1.1.18 07:25)
Alle guten Wünsche für das *Neue Jahr*!
Liebe Christa,
glücklich nehme ich die Pflege der Traditionen bei dir wahr, es reicht in die Küche .
Der Wertewandel in der Gesellschaft wundert mich, nur von und an liebevollen Erinnerungen mag die Seele nicht leben.
Packen wir es an - die Zukunft, die nächsten 365 Tage!
Herzlichst Kelly

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