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25. Dezember

Den heutigen Wildschweinschlögel mit Safterl, Semmelknödeln und grünem Salat musste ich zum Glück nicht selber kochen. Meine Mutter hatte das Fleisch als Spontankauf bei einem Christkindlmarkt erstanden. Was vakumiert ziemlich proper aussah, wurde beim Öffnen zu einem Fleck Fleisch. Eh klar, weil das Ding ja ausgelöst war.

Also salzte meine Mutter das Fleisch, rollte es auf und band es zu einem wieder properen Stück zusammen, spickte es an den Außenseiten mit Lardo (ohne Spicknadel, sondern sie legt die Speckstücke in den Tiefkühler und bohrt mit einem dünnen Messer Schlitze ins Fleisch, in die sie dann die Speckdinger stopft) und briet es, zusammen mit dem üblichen Wurzelwerk und unter häufigem Begießen mit Wasser bzw. Safterl, zweieinhalb Stunden im Backrohr.

Dann nahm sie das ganze raus, der Saft kam samt Gemüse in ein Reinderl und wurde dort püriert und mit Obers zu einer Sauce gemixt. Das Fleisch war derweil aufgeschnitten worden und kam ins Reinderl, das noch einmal gut durcherhitzt wurde.

Wie sie die Semmelknödel immer hinkriegt, weiß ich leider nicht. Ich weiß nur, dass sie für 20 Deka Semmelwürfel drei Eier verwendet hat und in Butter gerösteten Zwiebel, und gehackten Petersil und Salz, nehme ich an. Die Semmelwürferl weichen in lauwarmer Milch, bevor alles zusammengerührt wird und eine Viertelstunde zieht. Die Knödel kocht sie nicht in Wasser, sondern über Dampf, auf einem Stück Küchenrolle. Mehr kann ich euch dazu leider nicht sagen.

Der Salat kam aus dem eigenen Garten, unglaublich, eigentlich, um diese Jahreszeit.

26.12.17 12:24

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Kelly / Website (27.12.17 11:49)
Aha, eine gute Vorlage/Vorbild ist die Frau Mutter!
Einen wunderbaren guten Tag,
an Wildbret hab ich mich nie getraut, würde mir nicht schmecken - bereits der Geruch...
Aber, meine Hochachtung!
Bei Lamm wäre ich allerdings dabei, kleine Zugeständnisse mache ich. Es begann mit einem Kotelett beim Griechen, einfach unwiderstehlich.
Mit reichlich Knofi gewürzt gelingt mir auch der Braten.
Jetzt hab ich richtig Hunger , während der Festtage und dem Aufenthalt in der Küche war es nicht so pralle mit dem Appetit, gewiss auch die Aufregung.
Mit den besten Wünschen für euch und das Jahr 2018, begebe ich mich dann kurz wieder in die Küche.
LG Kelly

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