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12. und 13. Dezember

Gestern mittags war ich froh, dass die Zungen noch da waren. Ich hab sie in der Suppe gewärmt und den Reis mit Zimmertemperatur dazu gegessen. Außerdem habe ich wieder ein Schüsserl voll Chinakohl geschnitten und ein paar Radicchioblätter drüber gestreut. Wenn man das drei Stunden in Wiener Marinade (viel Zucker!) ertränkt, wird der Salat erstaunlich mundgerecht.

Abends hab ich dann zwei Portionen Suppe mit ein paar Karotten abgeschöpft und zwei Handvoll Sternderl drin eingekocht. Mehr brauchten wir nicht, weil beim Kind nicht, wie handelsüblich, die Zahnfee kommt, sondern wiraus diesen freudigen Anlässen entweder Eis oder Torte essen gehen. So hatten wir die zuckrigen cremigen Kalorien bereits am Nachmittag gebunkert.

Heute mittags wieder das gleiche Spiel wie gestern: Chinakohlsalat mit den endgültig letzten Radicchioblättern zu Zunge und dem letzten Reis.

Abends werde ich mich, weil es heute zwei Kinder sind, zusammenreißen und nach einer Kürbiscremesuppe meine berüchtigten Marillenknödel mit Butterbröseln servieren.

Die Suppe simpel wie immer: ein Stück Kürbis, geschält und gewürfelt, mit einem mehligen Erdapfel, ebenso, mit einem Lorbeerblatt und ein paar Mini-Knoblauchzeherln in Salzwasser weich kochen, pürieren und mit Obers verfeinern. Eventuell mit einer Gewürzmischung versehen aber wenig - Gemotze will ich heute keines haben. Wenn ich die Milch statt dem Obers reinkippe, ist noch Luft für ein paar Tropfen Kürbiskernöl drin.

Vermutlich werde ich eine der vorhandenen Butternüsse schlachten und für die Suppe den Teil mit dem Kerngehäuse verwenden. Den langen Teil ohne "Loch", den eine so gut in Scheiben schneiden kann, werde ich aufheben, weil das Kind eh schon wieder nach "panieren!" schreit.

Für die Obstknödel mache ich wie immer einen Topfenteig, aus 25 Deka Topfen, 12 Deka Mehl, 6 Deka Butter, einem Ei und einer großzügig bemessenen Handvoll Grieß. Und einer Prise Salz. Während der Teig rastet, röste ich Semmelbrösel in reichlich Butter hellbraun. Die dem Tiefkühler entrissenen Marillen werden dann mit Teigportionen umwickelt, zu Knödeln gerollt und in Salzwasser mehr gesiedet als gekocht. Bis sie aufsteigen - und dann noch fünf Minuten länger, weil die Marillen ja gefroren sind.

Aus dem Wasser in die Pfanne mit den Bröseln heben, drin wälzen und bei Tisch mit reichlich Staubzucker bestreuen.

13.12.17 08:02

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