Der Sparküche-Blog.

Werbung

Gratis bloggen bei
myblog.de

7. und 8. November

Ohne euch mit Details langweilen zu wollen: morgen habe ich eine Zahn-Sache, die mich für vermutlich zwei Wochen ins Out befördern wird. Dementsprechend ist heute im Haushalt der Sparköchin betriebsame Hektik ausgebrochen. Nach einer Durchsicht des Kühlschranks war der Fahr- und Speiseplan klar.

Zuerst habe ich mich der halben Melanzani gewidmet und sie in Öl mit Salz und Knoblauch weich gebraten. Dann hab ich den restlichen Petersil aus dem Kühlschrank (in einem Glas mit etwas Wasser hält er sich dort erstaunlich lange frisch, finde ich) gehackt und einen Teil gleich zu den Melanzani gegeben.

Dann hab ich aus dem Bratensatz eine Gemüsecremesuppe entwickelt. Erst hab ich die Schalen eines großen Erdapfels, eines Mini-Sellerie sowie die Stängel vom Petersil ausgekocht. In der Zwischenzeit hab ich alles für einen Kakaokuchen mit Obstbelag hergerichtet (Rezept mit nur einem Ei, aber einem Vierterl Milch, und die muss eh dringend weg) und das Gemüse (Sellerie, Erdapfel und einen Rest Kürbis) klein gewürfelt. Dann die Schalen raus und das Gemüse ins Wasser, mit Salz natürlich.

Jetzt den Teig vom Kakaokuchen gemacht, in die Form gegossen und mit Obst-Resten belegt. Im Tiefkühler war noch ein Sackerl mit 12 Marillenhälften, die hab ich optisch möglichst verträglich platziert und dazwischen mit Apfelspalten aufgefüllt. Außerdem ist die neue Errungenschaft der Sparköchin ein feines Mehlsieb. Ich hab mich aber trotzdem entschlossen, vom frisch gemahlenen Dinkel auch die Schalen zu verwenden. In der Hoffnung, es möge eine Anmutung von Nüssen entstehen, und nicht eine von geshreddertem Hartplastik.

Als der Kuchen im Rohr war und die Suppe noch köchelte, war es eh höchste Zeit, die Wäsche aufzuhängen und das Geschirr zu waschen. Mittendrunter wurde die Suppe fertig. Na, hab ich sie gleich püriert und mit etwas Obers und dem restlichen Petersil verfeinert.

Jetzt ist kurze Pause angesagt. Mittags wirds Krautfleckerl geben, vorher eine Salatschüssel mit Radicchio und Paradeisern (und gehacktem Petersil, was sonst) und nachher eine Topfencreme mit Obers. Dann ist halbwegs wieder klar Schiff im Kühlschrank.

Für die Krautfleckerl nehme ich nämlich alle Mini-Happerl und Blätter, die mir als Reste so untergekommen sind. Die werde ich waschen und möglichst fein schneiden und schon währenddessen beginnen, die neuen italienischen eigwaren zu kochen. Letztes Mal brauchten die fast eine halbe Stunde, bis sie mir weich genug waren.

Zum Kochen werde ich im beschichteten Reinderl reichlich Schmalz zerlassen (vielleicht sogar den gesamten Rest vom Stelzen-Bratenschmalz) und darin ein fein geschnittenes Happerl Zwiebel scharf anrösten. Dazu kommt dann das Kraut und wird ebenfalls gut durchgeröstet. 

Dann werde ich salzen, zuckern und pfeffern und weiter rühren. Das Kraut sollte Wasser lassen - also, so wie ein Kraut das halt üblicherweise macht. Und langsam aber sicher nicht nur weich, sondern auch bräunlich werden. Dann wartet es, bis die Teigwaren soweit sind.

Ich freu mich schon!

Abends werde ich mir für mein Kind von meiner es betreuenden Mutter einen Kaiserschmarrn mit Apfelmus wünschen. Dann ist auch die Milch endgültig weg, und der Rest vom Dinkelmehl auch. Das eine Ei riskiere ich halt.

8.11.17 10:21

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Kelly / Website (8.11.17 16:59)
Für die nächste Zeit werden alle Daumen gedrückt, ausnahmsweise Schmerzmittel, viel Schlaf und Ablenkung vom Feinsten!
Das wird schon...
Herzliche Grüße von der Kelly

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)

Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)


 Smileys einfügen