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5. und 6. November

Gestern haben wir, eh wie jedes Jahr, eines der weltbesten Martinigansln der Frau Ferschel vom Schiefen Giebel schnabuliert. Diesmal haben wir dem Kind sogar eine eigene Portion bestellt, damit wir etwas zum Mit-nach-Hause-nehmen haben. Wobei sich das Kind ordentlich ins Zeug gelegt und einen veritablen Anteil seiner Portion selbst verdrückt hat.

Trotzdem sind hier Reste vorhanden, an denen ich heute und morgen weiteressen werde. Heute wärme ich mir einen Teil vom Ganslfleisch mit dem Reis und der Sauce von der Leber. Dazu werde ich einen feschen Salat essen, aus Blättern der Endivie, Vogerlsalat und immer noch Mini-Paradeisern.

Weil mich in der letzten Zeit immer wieder unstillbarer Hunger auf Süßes überkommt und ich nicht auf gekauftes Naschzeugs zurückgreifen möchte, habe ich heute früh schon den Teig für Pfusch-Keks vorbereitet, die ich nach dem Ende meines Vormittagstermins backen werde.

Pfusch deswegen, weil ich erstens noch Überbleibsel vom letzten Panieren hatte: Mehl und Brösel vermischt. Die hab ich ohne mit der Wimper zu zucken genommen und mit Mehl auf 30 Deka ergänzt. Zweitens wollte ich wissen, ob eine für Keks auch Feinkristallzucker nehmen kann statt Staubzucker (10 Deka). Drittens befinden sich meine Hendln bereits im Winterbetrieb und legen nur noch etwa vier Eier pro Woche. Da geize ich natürlich damit und habe kalt lächelnd statt der vorgeschriebenen zwei Dotter ein ganzes Ei genommen. Nur die 20 Deka Butter waren ganz normal und unauffällig. Und viertens kann ich grad nicht gscheit kneten, weil ich mir, eh auch bei der Küchenarbeit, eine kleinere Blessur am linken Handballen zugezogen habe.

Jedenfalls werde ich den Teig zu einer dünnen Wurst formen und, wenn ich gut drauf bin, in Hagelzucker wälzen, dann in Scheiben schneiden und diese backen. Falls ich sogar einen Kochlöffel nehmen und in die Mitte jeder Scheibe mit dem Stiel eine Mulde drücken sollte, um diese nach dem Backen mit Marmelade zu füllen, klopfe ich mir wohlwollend auf die Schulter und nenne die Dinger Zuckerräder. Aber notfalls esse ich sie auch ohne alles, soweit bin ich Realistin.

Außerdem würde das Kind die Dinger beim Trocknen sehen und vehement seinen Anteil einfordern. (Außer ich tu die Marmelade schon vor dem Backen drauf. Das überleg ich mir noch.)

6.11.17 09:40

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Kelly / Website (7.11.17 06:59)
Moin in die Bäckerei,
hoffentlich sind sie was geworden, die Kekse
(ka e ka es) als Geheimsprache...
Hier nennt mensch sie Heidesand und sind sehr beliebt.
Ich persönlich stehe nicht besonders auf Süßes, auch nicht auf Kuchen. Aber -
im TK fand ich, irgendwann fabrizierte, herzhafte Schnecken, die waren lecker zur Graupensuppe.
Rezept ist unauffindbar...
Gern probiere ich *Neues*!
Mit allen Risiken ...
LG Kelly

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