Der Sparküche-Blog.

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3. Oktober

Heute hab ichs wieder einmal mit dem Kühlschrank probiert. Also, die Vorräte außerhalb des Kühlschranks (Keller und Terrasse und Schuppen, um genau zu sein) lass ich jetzt eh einmal unberücksichtigt. Nur den Kühlschrank hätte ich gern wieder akkurat. - Wird ein Monatsprojekt werden.

Immerhin hab ich gestern die Milch wegbekommen, indem ich einen Pudding fabriziert habe - der jetzt natürlich im Kühlschrank steht. Das  müsste er nimmer, wenn es nach dem Kind gegangen wäre, aber schließlich wollen wir ja heute auch noch was Nettes essen nach dem Fisch.

Vorhin hab ich eine unkonventionelle Was-ich-so-finde-Gemüsesuppe produziert. Der erste Schritt war, allerhand Blätter und Stängel sowie ein kleines Speckschwarterl auszukochen, das kennt ihr schon. Das Zeug hab ich dann für die Hendln rausgefischt, und dann kam das restliche Salz einer Soletti-Packung dazu. Muss man ja schließlich auch nicht wegschmeißen. Ja, samt den letzten Bröseln, da bin ich hart im Nehmen.

Außerdem zwei kleine Karotten, ein Stück Pastinake und zwei kleine Erdäpfel, alles geschält und klein gewürfelt. Das kriegte beim Kochen Vorsprung, bis ich eine Scheibe von der Zucchinikeule und fünf Stück Fisolen klein gekriegt hatte. Dann, zack, rein damit und alles eine Viertelstunde weiter geköchelt.

Nachsalzen werde ich müssen, denke ich mir, und eine versöhnliche Einlage für diese gesunde Suppe finden. Aber da sind ja gottseidank noch die Tatschkerln vom Sonntag übrig, die passen genau.

Für den Abend habe ich zwei Karpfenfilets aus dem Tiefkühler genommen, die tauen gerade auf. Ich werde dann alle restlichen Paradeiser zweiter Klasse zerteilen und in die Auflaufform geben (sind eh nimmer viele), zuckern und salzen und die ebenfalls gesalzenen Fischfilets drauflegen. Aus einem Rest Semmelbröseln, einem halben Ei, ein bisschen geriebenem Parmesan und gehacktem Petersil  - und vermutlich Obers - rühre ich eine Paste, die schmiere ich auf den Fisch - und tschüss ins Rohr, 180 Grad Ober- und Unterhitze, eine halbe Stunde lang.

Dazu gibts Petersilerdäpfel (irgendwo muss der Rest vom Petersil schließlich hin). Karpfen mit Kräuter-Käse-Kruste auf Schmorparadeisern mit Petersilerdäpfeln kann sich doch hören lassen, oder?

Selber esse ich heute mittags Erdäpfelsuppe aus der Dose (um sie nicht entsorgen zu müssen) und hernach ein fesches Ribiseljoghurt aus Ribiseln, die auch schon jemand entsorgt hatte. Aber die waren so ohne Fehl und Tadel, dass ich sie mir einverleibe.

Und wenn ich es schaffe, mir morgen mittags ein Fisolen-Erdäpfel-Gröstl mit Speck zu servieren, sind zumindest zwei Fächer im Kühlschrank wieder aufgeräumt. Ähem.

3.10.17 10:01

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