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17. September

An diesem Wochenende konnte sich das Kind wirklich nicht übers Essen beschwerden. Gestern die Pfirsichknödel und heute: Berner Würstel mit Paradeisern, Ketchup und Weißbrot. Und fürs Abendessen hatte ich sogar San Daniele-Schinken gekauft. Alles paletti also,

Die Berner Würstel hatten heute endlich ihren Auftritt, und selbstverständlich waren sie total in Ordnung. Kein Mensch weiß, warum die zum halben Preis abverkauft worden waren. Aber das ist ja ohnehin meine Devise: so oft wie möglich Produkte kaufen, die wegen des MHD oder aus anderen Gründen preisreduziert angeboten werden oder die aus optischen Gründen billiger abgegeben werden, die Wunderlinge zum Beispiel.

Von der Qualität her so gut wie kein Unterschied, aber man spart ordentlich Geld. Geld nämlich, das man dafür dann in Bio-Produkte investieren kann. Von denen es oft heißt: die sind so teuer, die kann ich mir nicht leisten. - Ja genau. Plane deinen Einkauf besser, lagere die Vorräte ordentlich, schmeiß dadurch um die Hälfte weniger weg - und schon hast du Geld für Bio frei!

Exkurs Ende. Die Berner also waren gekauft, aber dafür war das Ketchup selbst gemacht. Und ich muss sagen: ich hab es gut erwischt, diesmal. Sogar die Konsistenz hab ich richtig hingekriegt. Das Kind war begeistert. Da hat sich die Mühe des stundenlangen Einkochens tatsächlich gelohnt.

Heute habe ich übrigens schon wieder an so einer stundenlangen Aktion weitergearbeitet. Weil ich doch am Freitag ein Sackerl Dirndln heimgebracht hatte. Die hab ich, mit Kernen, schon zweimal aufgekocht. Die heutige Aufgabe war: Kerne entfernen. Da bin ich grandios gescheitert. Als ich dachte, jetzt sind alle weg, hab ich den Pürierstab in den Brei gehalten - na, das hat vielleicht noch gekracht und gescheppert.

Also einen zweiten Kern-Durchgang eingeschoben, aber es sind immer noch welche drin. Die werden mir dann hoffentlich beim Einglasen rechtzeitig begegnen, sonst wirds eine Zahn-Risiko-Marmelade. Die darf dann tatsächlich ausschließlich in Kleinstportionen in Keks geschmiert werden (da fallen die Kerne dann hoffentlich vor dem Reinbeißen auf ... ).

17.9.17 21:49

bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Kelly (18.9.17 07:34)
Moin Christa,
deine Kochweise klingt oft so lustig und ist auch für mich inzwischen nicht mehr *Arbeit*.
Die Dirndl sind hier selten und die *Wiener* konnten mich nicht bei den Umzügen begleiten.
Nach Knödel ist mir nun - allerdings mit Zwetschgen.
Hab eine feine Zeit!
LG Kelly
(hab ich die Kommentarfunktion immer übersehen?)


Peter H. / Website (18.9.17 20:24)
Hallo,
ich habe vor kurzem auch Dirndln entkernt. Nach einem wenig produktiven, händischen Zwischenspiel mit Gummihandschuhen und Messer, habe ich die Dinger, auf Anraten meiner Frau, aufgekocht und anschließend durch die Flotte Lotte mit mittlerem Einsatz gedreht. Hat sehr gut funktioniert


sparköchin / Website (21.9.17 21:38)
Servus Peter,
davon hab ich schon gehört, dass das mit der Flotten Lotte funktioniert. Ich war damals offensichtlich zu blöd dazu, denn bei mir kam unten nix raus, das klebte alles oben an den Kernen. Ich hab eine Mischung gemacht: Dirndln zuerst aufgekocht, auskühlen lassen und dann von Hand die Kerne rausgequetscht.
Eine ordentliche Sauerei ...
Danke für deinen Tipp, beim nächsten Mal probier ich es wie du!

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