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1. bis 3. September

Während wir die letzten beiden Tage ausgiebig fremdversorgt wurden (und ich ein Tiegerl fürs Hendlfutter mit den Resten vom Tisch füllen konnte), stand ich heute selbst am Herd. Der Plan war, für uns eineinhalb ein Stück Bauchfleisch von Labonca zu braten, in die Bratfolie zwei Erdäpfel beizulegen und einen Salat aus allerlei Vorhandenem zu zaubern. Dann sagte sich kurzfristig lieber Besuch an, und ich musste das Essen ausbauen zu Bauchfleisch mit Trallala. Also machte ich das folgende.

Erst habe ich das Bauchfleisch mit der Schwarte nach unten in ein großes Reindl gelegt, mit heißem Wasser zwei Zentimeter hoch aufgegossen, das Wasser zum Kochen gebracht und die Schwarte etwa 20 Minuten geköchelt. 

Danach war sie weich und konnte in feinen Streifen eingeschnitten werden. Hernach hab ich das Fleisch mit einer Mischung aus Salz und zerdrücktem Knoblauch eingerieben, mit Kümmel bestreut und in eine Bratfolie bugsiert. Zwei große Erdäpfel, geschält, habe ich auch dazugelegt.

Zugebunden und ab ins Rohr. Dort hab ich mit 200 Grad angefangen, dann schrifttweise reduziert bis 160 Grad, und nach zwei Stunden hab ich für die letzte halbe Stunde auf 200 Grad geheizt, wegen der Kruste. (Wir haben einhellig festgestellt: das ist eine ganz wunderbare Methode, um festes Fleisch weich zu kriegen - und das Schwarterl war auch zum Kiefeln geeignet.)

In dem Kochwasser hab ich dann erst wieder eine Portion Stängel und Schalen und Knoblauchzehen ausgekocht, nach 20 Minuten alles abgeseiht und eine Portion geputztes Suppengrün aus dem Tiefkühler zugegeben und die Sache nochmals eine Stunde gekocht. Kurz vorm Servieren kam eine Portion Spargelfond dazu und eine Handvoll Frittaten, auch aus dem Tiefkühler. Noch ein bisserl Salz dazu, Schnittlauch drauf, und fertig war ein Supperl, das allen schmeckte.

Nebenbei hab ich einen Rest Basmatireis gedünstet und die Salate hergerichtet. Die bunten Paradeiser hab ich zerkleinert, mit Wiener Marinade übergossen und mit Schnittlauch bestreut. Der Portulak kam in ein extra Schüsserl, den essen die Gäste nämlich nicht.

Und den Gurkensalat hab ich vorsichtshalber nach dem Rezept meiner Mutter gemacht: die Gurken schälen, entkernen (weil Feldgurken reiferen Alters) und hobeln, mit Salz und gehacktem Knoblauch bestreuen, vermischen und ziehen lassen.

Nach einiger Zeit gut ausdrücken, den Saft abgießen und die Gurken mit Wiener Marinade übergießen. (Ist ja gut, dass wir die immer auf Vorrat im Kühlschrank haben.)

Füt nachher hätte ich noch einen Rhabarberkuchen aus dem Tiefkühler genommen gehabt, aber es waren alle gut satt und haben dankend verzichtet. Na, so sind wenigstens die Frühstücke der nächsten Tage gesichert.

3.9.17 19:03

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