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19. und 20. August

Gestern habe ich, nach einem Arbeitseinsatz in der mütterlichen Küche gelandet, alle dort verfügbaren Reste aufgegessen, ohne sie auch nur zu wärmen: ein Stück gebackenen Fisch, einen Esslöffel Eiernockerl, zwei Esslöffel Reis und ein bisserl Gurkensalat.

Am heutigen Sonntag habe ich eine Mais-Gemüse-Cremesuppe auf den Tisch gestellt. Das konnte ich mir auch nur leisten, weil danach ein Kaiserschmarrn mit Pfirsichkompott folgte.

Für den Kaiserschmarrn habe ich einen Teig aus einem Vierterl Milch und 10 Deka Dinkelweißmehl sowie einer Prise Salz gemacht. Statt dem einen vorgeschriebenen Ei habe ich ein zweites genommen, wodurch es viel Eischnee gab und durch die Dotter der Schmarrn wirklich vollmundig wurde. Zum Glück sind die Kolleginnen Stadthendln grad gut in Schuss und versorgen uns sehr brav mit Eiern ...

Die in etwa 3 Deka Butter auf dem Herd gebackene Masse wurde unglaublich viel Schmarrn. Obwohl sowohl das Kind wie auch ich bis hart an unsere Kapazitätsgrenzen gingen, blieb noch genug übrig, um den Schmarrn fürs Abendessen zu wärmen. Noch ein Stückerl Butter dazu, ein paar Tropfen Wasser, Deckel auf die Pfanne, und geht schon.

Das Pfirsichkompott -und ich habe die Pfirsiche sogar blanchiert und geschält! - ergab sich aus der gerade üppigen Ernte an Weingartenpfirsichen, die wir alle unmöglich zum Frühstück essen können. Vielleicht geht sich sogar eine Portion Marmelade aus. Werden sehen.

Für die Suppe jedenfalls habe ich wieder alles Verwertbare zusammengekratzt. Dabei bin ich dann auch auf die drei Maiskolben gestoßen, die ich schon wieder völlig vergessen hatte.

Ich habe dann in etwas mehr als einem Viertelliter Salzwasser einen gewürfelten Erdapfel, ein Stück Zucchini, ebenfalls gewürfelt, und als Würze wenig Zwiebel und Knoblauch, einige Petersilstängel, ein Sellerieblatt samt Stängel, ein Lorbeerblatt und ein paar Rosmarinnadeln gekocht. Außerdem habe ich von einem Drittel eines Maiskolbens die Körner rausgekletzelt und zur Suppe gegeben. Das ganze war eine gute halbe Stunde auf dem Herd, dann hab ich die festen Bestandteile rausgenommen und den Rest püriert und mit einem Schwupp Obers verfeinert.

20.8.17 12:37

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