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23. Juni

Dafür hab ich mich heute wieder zusammengerissen und, nach einer Gemüsesuppe mit Buchstaben, gefüllte Blätterteigtascherl mit Kräuterrahm gebastelt. Danach durfte Rhabarberkuchen gegessen werden.

Der Mangold war diesmal frisch vom Beet geerntet, wurde blanchiert und gehackt und durfte auskühlen. Derweil hab ich ein Ei versprudelt und 15 Deka Mangalitza-Schinken klein gewürfelt. Außerdem hab ich fast einen ganzen Becher Rahm mit Salz glatt gerührt und zwei Esslöffel gehackte Kräuter (Schnittlauch, Basilikum, Petersil) untergemischt. Den Rest der Kräuter hab ich in die Gemüsesuppe gegeben.

Für diese übrigens hab ich in wenig Salzwasser eine Handvoll Buchstaben eingekocht, dann einen halben Liter aufgetaute Gemüsesuppe zugegeben und alles nochmals aufgekocht.

Jetzt war der Mangold soweit und kam in eine Schüssel, gemeinsam mit Salz, dem Schinken, etwas Gewürzmischung und dem Großteil des Eies (eher der Teil mit dem Eiklar). Gut vermengen und ziehen lassen, während eine den Teig vorbereitet. Nämlich eine Packung Dinkel-Blätterteig, aus dem sich, wie ich mittlerweile überzuckert habe, nur sechs Quadrate ausgehen, und dann bleibt ein schmaler Streifen Rest.

Auf die Quadrate habe ich die Fülle verteilt, Packerl draus gemacht und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gesetzt. Die hab ich mit Ei bestrichen. Dann war immer noch Ei da. Daraufhin habe ich den Teigrest in schmale Streiferl geschnitten, mit Ei bestrichen, mit der neuesten türkischen Gewürzmischung bestreut (deren Namen weder die Schenkenden noch ich wissen), gesalzen, zweimal längs verdreht und aufs Blech gelegt.

Das Blech kam bei 185 Grad Heißluft für zwanzig Minuten ins Rohr. Die Stangerl habe ich bereits nach der Hälfte rausgenommen und als Zwischendurch-Knabberei auf den Tisch gestellt.

Ist immer noch ein Schluck versprudeltes Ei da. Mach ich mir aber keine Sorgen, so einen Schluck Ei kann man immer wieder mal gut brauchen.

 

Mittags hab ich übrigens auch Schinken gewürfelt, und ein Zwiebelhapperl, den Speckrand extra am Anfang im beschichteten Reinderl ausgebraten, dann Zwiebel und Schinken mitgebraten, derweil Fleckerl gekocht, die letztendlich dazugeleert (óhne Kochwasser natürlich), gesalzen und alles gut vermischt. Hat, mit einem grünen Salat serviert, zwei Kindern und mir ganz hervorragend geschmeckt.

Aber das kommt zu einem Gutteil von der Qualität des Schinkens, den ich - nach längerer Zeit wieder - vom Thum in der Margaretenstraße erstanden habe. Ich frage immer nach Reststücken zum Kochen, den geben sie billiger ab. Schmalz und Speck sind auch mitgegangen; jetzt sind die Vorräte wieder aufgefüllt.

24.6.17 17:29

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