Der Sparküche-Blog.

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6. und 7. Mai

Es wird schon wieder nicht gekocht im Hause der Sparköchin.

Gestern sind wir nach einer Wanderung über die Prater Hauptallee im Schutzhaus Heustadlwasser eingefallen. Was allerdings unglücklicherweise auch ungefähr vierhundert Mitglieder des Vereins Wanderfalken getan haben. Wodurch es nur eine Art Buffet mit drei Hauptspeisen aus dem Warmhaltebehälter gab. Und wir uns entschieden haben, ein Schnitzerl mit Salat zu teilen. Von dem wir beide nicht begeistert waren.

Aber der Herr vom Service war sehr sehr nett. Trotzdem werden wir nächstes Mal diese Abkürzung nimmer nehmen und bis zum Lusthaus durchhalten.

Heute sind wir auf Geselchtes, Kraut und Erdäpfelknödel eingeladen. Wobei das Kind beim Sauerkraut nicht mitspielt und einen Salat serviert bekommt. Der ja eh haufenweise im Garten wächst, derzeit.

Die Erdäpfelknödel mache ich selten selber. Aber wenn, dann so:

Mehlige Erdäpfel in hinreichender Menge dämpfen, schälen und noch heiß durch die Presse drücken. Überkühlen lassen und ein kleines Stück Butter, ein kleines Ei oder einen Dotter, je nach Menge der Erdäpfel, und Salz zugeben - für die Experimentativen auch ein Hauch Muskat - und verkneten. Soviel griffiges Mehl zugeben, dass ein weicher Teig entsteht. 

Ziemlich rasch kleine Knöderl formen, diese in Mehl wälzen und in köchelndes Wasser einlegen und im siedenden Wasser so lange kochen, bis sie aufsteigen. Dann ein Probeknöderl öffnen und die anderen bei Bedarf noch ein bisserl kochen.

Exkurs: Erstens kann man diese Knödel auch gut füllen. Mit Obst oder einer Wurst- oder Gemüsefülle. Zweitens kann man den Teig auch zu Wuzelnudeln formen und diese entweder wie oben kochen oder im heißen Fett braten - oder zuerst kurz kochen und dann nochmal in Butter oder Schmalz braten.

Ganz abgesehen davon, dass eine einen oder zwei übrig gebliebene Knödelam nächsten Tag in mundgerechte Happen teilen und mit Zwiebel in Fett anrösten und mit verschlagenen Eiern ordentlich eincremen kann.

Ein dankbarer Teig also. Das Ausprobieren und Üben lohnt sich, weil der Erdäpfelteig wirklich vielseitig ist.

8.5.17 20:25

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