Der Sparküche-Blog.

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27. April

Weil ich heute M zu Gast hatte, was mich sehr freute, bin ich auf den Markt gefahren und habe dort für eine Hendlsuppe und für Hühnerleber nach Art der Sparköchin mit Reis eingekauft. Anstandslos hat die Standlerin übrigens meine mitgebrachten Gschirrln angefüllt, und wir haben uns beide gefreut.

Zu Hause dann hab ich erstmal die Hälfte vom Hühnerjungen (oder wie immer man dieses Wort dekliniert, jedenfalls war es ein Hühnerrücken und einige Herzen und Mägen) mit Gemüse aus dem Tiefkühler und einem Lorbeerblatt und Salz für die Suppe angesetzt. Die andere Hälfte hab ich eingefroren.

Für die Leber hab ich alles vorbereitet und eine halbe Stunde vor dem Eintreffen des Gastes zu kochen begonnen. Nämlich habe ich den Reis zum Dämpfen hingestellt und in der Pfanne einen Löffel Schmalz zerlassen. Darin wurden erst drei kleine Zwiebelhapperl, grob geschnitten, angebraten und dann der halbe Kilo Leber, gleich im ganzen.

Als das nach einigen Minuten alles ordentlich gebrutzelt und gezischt hat, habe ich mit also schon einem ordentlichen Schluck Madeirawein abgelöscht, gesalzen und gepfeffert und weiter gerührt. Dann kam ein Glas gekochte Paradeiser dazu (ein Viertelliter etwa) und zwei geschälte gewürfelte Äpfel. Natürlich auch ein Zweig Rosmarin, und ein bisserl Zucker als Ausgleich für die Säure der Paradeiser.

Weil das immer noch zuwenig Saft ergab, habe ich mit Wasser aufgegossen, bis alles bedeckt war, und habe das ganze vielleicht zehn Minuten tüchtig schmurgeln lassen.

In den letzten Minuten habe ich noch eine Portion Buchstaben in Salzwasser gekocht und zur Suppe gegeben.

 

Natürlich habe ich viel zuviel gekocht, aber ich habe am Nachmittag kalt lächelnd drei Becher voll eingefroren, ohne Reis natürlich (der wartet im Kühlschrank auf seine neue Bestimmung). Nur eine Portion hab ich übrig lassen, weil ich dem Kind versprochen hatte, dass wir daraus einen Leberaufstrich machen. 

Wir hätten die Lebern klein geschnitten und mit dem Safterl samt Zutaten vorsichtig püriert und eventuell noch ein bisserl Schmalz dazugegeben. Wenn schon, denn schon.

Haben wir aber nicht, denn als das Kind abends mit veritablem Appetit ankam, verspeiste es die ganze Portion ohne Zögern und mit Genuss.

Vielleicht das nächste Mal.

28.4.17 08:49

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