Der Sparküche-Blog.

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23. und 24. April

Gestern, ich gestehe es ungern, haben wir es geschafft, bei einer geburtstäglichen Esserei den Kalorienbedarf von zweieinhalb Tagen in zweieinhalb Stunden zu verzwicken.

Daraufhin habe ich heute zumindest für mich versucht, Schmalhanna Küchenmeisterin sein zu lassen und mir eingebrannte Erdäpfel nach Art der Sparköchin mit Osterzunge und Blattsalat verordnet. Letzterer passt nicht zum Essen, das ist mir bewusst, musste aber wegen der Vitamine sein.

Für die Hauptspeise habe ich also zwei größere speckige Erdäpfel geschält und in dünne Scheiberl geschnitten. Daneben habe ich einen Teelöffel Schmalz zerlassen und mit einem Deka Mehl zu einer hellen Einbrenn gebraten (oder wie immer eine sagt) und mit einem knappen Vierterl Wasser aufgegossen, gesalzen, je ein Stammerl Oregano und - weil ich gach den Thymian nicht gefunden habe - Bohnenkraut reingeschmissen und alles ein paar Minuten köcheln lassen.

Dann die Erdäpfel hinein, Deckel drauf und zugedeckt 10 - 15 Minuten schmurgeln lassen. In der Zwischenzeit hab ich erstens ein Ende einer geselchten Osterzunge von Labonca in Scheiben geschnitten und zweitens noch einen Rundgang durchs Gärtlein gemacht und eine Handvoll Zeugs gepflückt. Löwenzahn, Pimpinelle, Pflücksalat, Estragon und Basilikum.

Die Mischung war derart würzig, dass nur wenige Tropfen Essig genügten. 

Die Zunge hab ich bei Tisch in den Teller gelegt, die Erdäpfel drüber, und fertig. Und: es ist tatsächlich von den Erdäpfeln etwas übrig geblieben! Die werden vermutlich am Abend die Basis einer Suppe werden.

24.4.17 12:22

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