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12. März

Auf das Brathendl mit Semmelfülle und Blattsalaten waren wir eingeladen, gottseidank. Ich wäre überfordert gewesen damit.

Obwohl es angeblich eh kein Malheur ist: das Hendl waschen und von eventuell verbliebenen Federkielen befreien. Abtropfen lassen.

Derweil zwei oder drei alte Semmeln in Milch einweichen und, wenn sie sich erweicht haben, wieder gut ausdrücken und zerzupfen. Mit Salz und vielleicht Muskatnuss würzen und mit zwei Eiern und vielleicht einem Stück Butter vermengen. 

Die entstandene Masse in den Innenraum des Hendls stopfen. Was übrig bleibt, kann in einer gefetteten Form separat gebacken werden. Wird dann halt an der Oberfläche knusprig.

Falls nötig, das Hendl hinten mit einem Zahnstocher verschließen und in einen Bräter legen, dessen Boden ich sicherheitshalber mit Wasser bedecken würde. Nach Belieben mit der Lieblings-Gewürzmischung einreiben, vielleicht aber auch mit Honig einstreichen und dann nur würzig bestreuen.

Jedenfalls ins Rohr geben und dieses zunächst auf 200 Grad Ober- und Unterhitze erhitzen, nach einiger Zeit auf 170 Grad zurückschalten und das Hendl je nach Gewicht zwei bis drei Stunden im Rohr lassen. Zwischendurch mit dem ausgetretenen Saft begießen.

Meine Mutter gibt in den Bräter Zwiebelstücke und Knoblauchzehen, um den Saft zu aromatisieren.

Die Dauer des Bratens ergibt sich aus dem Umstand, dass es sich um ein Bio-Wiesenhendl handelte und die Köchin sicher gehen wollte, dass das Fleisch mürb wird und auf der Zunge zergeht. Was zur vollsten Zufriedenheit gelungen ist.

Zum Salat muss ich eh nix sagen. Was ich aber sagen möchte, ist, dass mein Hendl in meinem Backrohr ganz sicher in einer Bratfolie garen würde.

13.3.17 12:28

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