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3. März

Als Versuch hab ich im Herbst blanchierte Mangoldblätter im ganzen eingefroren und wollte schauen, ob ich aus denen, aufgetauterweise, noch Mangoldpackerl machen kann. - Weil mir aber ein kleiner Kohlkopf, also Wirsing, zugekommen ist, verschiebe ich das Experiment und mache Kohlpackerl auf Paradeissauce. Vorher essen wir eine Topinamburcremesuppe.

Zuerst habe ich fünf der äußeren Blätter vom Kohlkopf gelöst, gewaschen und in Salzwasser drei Minuten blanchiert, auskühlen lassen und den dicken Teil der Mittelrippe rausgeschnitten.

Dann hab ich den Rest der Hirse von neulich genommen, einen Rest geriebenen Parmesan, Salz, Gewürzmischung und ein Ei zugegeben und alles gut vermengt.

Jetzt hab ich ein Glas gekochte Paradeiser in eine ofenfeste Form gegeben, mit Salz, Pfeffer und Zucker gewürzt. Und mich dann den Kohlpackerl gewidmet: ein Blatt auflegen, den Spalt von der Rippe überschlagen. Aufs obere Ende einen Löffel Hirsemasse geben. Oben umschlagen. Seitlich beidseits einschlagen, vorsichtig einrollen und das fertige Packerl auf die Paradeiser legen. Wenn diese zu flüssig sind, sinkt das Ding ein bisserl ein, aber das macht auch nichts.

Meine fünf Packerl haben die ganze Oberfläche bedeckt. Ich hab dann oben noch Olivenöl draufgeträufelt und verstrichen. Ab ins Rohr, diesmal anfangs bei Heißluft 160 Grad begonnen, nach einer halben Stunde werde ich zu 180 Grad Ober- und Unterhitze wechseln und die Form noch 20 Minuten im Rohr lassen.

Die Topinamburcremesuppe war auf die einfache Art gemacht: Topis waschen und zerteilen, einen großen mehligen Erdapfel waschen, schälen und zerteilen. Alles in Salzwasser weich kochen, ca. 20 Minuten, pürieren und mit Milch oder Obers verfeinern.

3.3.17 17:34

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