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2. März

Bevor ich euch in drei oder vier Zeilen schreibe, was ich gestern Abend gekocht und daher auch heute noch als Mittagessen gehabt habe, Hirse mit Mangold-Bärlauch-Gemüse nämlich, muss ich was Theoretisches loswerden.

Es ist nämlich so, dass ich ja meine Portionen verkleinert habe. Was ich derzeit esse, ist ungefähr ein Drittel von dem, was ich vor der Entschlackung verdrückt habe. Eine Mahlzeit ist jetzt maximal soviel, wie in ein Salatschüsserl oder in ein Kaffeehäferl reingeht. Ich esse wieder alles, und zwar alles, aber eben nur obige Menge. - Manchmal schaffe ich es nicht ganz, dann spare ich bei der nächsten Mahlzeit was ein oder ich tröste mich damit, dass es eh etwas Kalorienarmes war, was da aus dem theoretischen Häferl gequollen wäre. Insgesamt, so habe ich über den Daumen gepeilt, komme ich auf etwa 1.300 kcal täglich.

Es geht mir also nix ab. Ich kasteie mich auch nicht. Ich esse einfach nur das, was ich brauche. Ich fühle mich auch nicht hungrig nachher. Alles in Ordnung also. - Und doch fehlt mir etwas. Es geht mir die Tätigkeit des Essens ab. Besteckhandling, kauen, schmecken, riechen, genießen. Bei den kleinen Portionen ist alles so schnell vorbei!

Und das Kochen natürlich auch. Einmal den Kochlöffel schwingen, und schon ist für drei bis vier Mahlzeiten gesorgt. Ich habe sogar schon angefangen, regelmäßig das Geschirr zu waschen, nur damit ich mehr Zeit in der Küche verbringen kann.

Gleichzeitig frage ich mich natürlich, wie deppert bin ich eigentlich, dass ich darüber jammere, dass ich "nur" soviel esse, wie ich brauche. Wo es so viele Menschen gibt, für die das nicht möglich ist und für die meine monierten Mini-Portionen der reine Luxus wären. Viele NormalesserInnen fragen sich bei meinen Ausführungen einer Verfressenen vermutlich ohnehin, wo denn jetzt eigentlich das Problem sein soll.

Ja, eh.

Jedenfalls, das Mangold-Bärlauch-Gemüse. Dafür habe ich ein kleines Packerl blanchierten geschnittenen Mangold und ein noch kleineres Packerl ebenso traktierten Bärlauch aus dem Tiefkühler genommen und im Reinderl bei kleinster Flamme langsam aufgetaut. Dann hab ich ein Achterl Milch zugegossen, gesalzen und mit Muskatnuss gewürzt.

Während das Gemüse unter gelegentlichem Rühren ein paar Minuten geköchelt hat, hab ich zwei Teelöffel Maisstärke mit einem weiteren Achterl Milch glatt gerührt und zum Gemüse geleert und gut eingerührt. Das hat die Sache wunderbar sämig gemacht.

Daneben hab ich eine Portion Hirse weich gedünstet. Ich hab gestern Abend das letzte Eckerl vom Gratin mit Gemüse gegessen, die Gästin die Hirse dazu. Und heute hab ich mir das letzte Stück Suppenfleisch mit dem Gemüse gewärmt. Es ist aber leider noch eine Portion übrig geblieben, die ich wohl oder übel heute Abend essen werde müssen. Für die Hendln ist mir vor allem das Fleisch zu schade.

Die Hirse wird morgen Abend Verwendung finden. Wie, das muss ich mir noch überlegen. 

 

2.3.17 12:55

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