Der Sparküche-Blog.

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17. Feber

Die Sparköchin hat zwar eh viele gute Ideen, aber manchmal fehlt ihr der Plan. Gestern zum Beispiel, als ich meiner Mutter klagte, dass der Dreiviertelliter Milch in meinem Kühlschrank langsam beginnt, sauer zu werden. So ein Zwischenzustand: noch nicht wirklich sauer, aber mit dieser bestimmten Ahnung von einem Geschmack, die eine befürchten lässt, dass die Milch beim Erhitzen gerinnen wird.

Ganz einfach, sagte meine Mutter, machst Frittaten draus, die kannst gut einfrieren.

Genialer Gedanke. Ich hab ihn dann erweitert auf: Palatschinken. Und so hab ich aus drei Achtelliter Milch, einem Ei, einer Prise Salz und hinreichend Dinkel-Kuchenmehl einen Teig fabriziert und eine Stunde rasten lassen. Erst wollte ich gehackte Kräuter aus dem Tiefkühler in den Teig geben und Kräuter-Frittaten produzieren. 

Dann hab ich es mir anders überlegt und stinknormale Palatschinken gebacken, mit Ghee, weil das weg muss. Ein ganzer Stapel ist es geworden. Davon hab ich die am meisten verhunzten zur Suppeneinlage geschnitten und vier im ganzen eingefroren.

Den Rest hab ich mit Zwetschkenmarmelade bestrichen, eingerollt und in eine ausgebutterte ofenfeste Form geschlichtet. Es waren eh nur mehr fünf Stück. Dann hab ich gach den Rest der Milch mit ein paar Löffeln Zucker und einem Ei gut verschlagen und über die Palatschinken gegossen. Das ganze bäckt jetzt bei 180 Grad Heißluft - aber ich glaube demnächst werde ich die Hitze reduzieren - vermutlich 40 Minuten.

Dann habe ich noch ein Glas fertige Suppe von neulich aus dem Kühlschrank genommen, und so haben wir heute Minestrone mit Mascherln und danach überbackene Palatschinken.

17.2.17 12:36

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