Der Sparküche-Blog.

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8. Jänner

Ja, eh. Es ist mir selbst auch schon aufgefallen, dass da grad viel Fleisch unterwegs ist bei der Sparköchin. Ab morgen wirds wieder mehr Gemüsiges geben, oder eine Mehlspeise. Weil die Damen trotz der winterlichen Lage zumindest zaghaft mit dem Eierlegen beginnen. Da geht sich wieder ab und zu etwas aus.

Heute aber, zum Ferienabschluss, gibt es für den Besuch und uns gebratene Lammstelzen mit Trallala. Wobei, sehr viel an Beilage gibt es gar nicht. Zu den Stelzen in die Bratfolie habe ich ein paar geschälte mehlige Erdäpfel gegeben, mal sehen, was da rauskommen wird.

Außerdem werde ich einen Topf voll Basmatireis dünsten. Und einen Krautsalat mit Speck habe ich gemacht, der war ein bisserl komplizierter als ich dachte. Das Kind bekommt den letzten Rest des Happerlsalats. Und Chutney. Oh ja, und Speckfisolen auf die schnelle Art wird es auch geben.

Aber der Reihe nach.

Gestern früh schon habe ich ein Krauthapperl fein geschnitten und mit Salz und Kümmel ordentlich durchgeknetet und zugedeckt stehen lassen. Normalerweise hätte das Kraut viel Saft lassen sollen und mürber werden. Hat es aber nicht, ist es aber nicht. Also hab ich alles in ein Reinderl umgepackt und mit Salz, Essig, Zucker und Wasser (bis zur halben Höhe des Krauts im Reinderl) weich gekocht.

Das kühlt jetzt in einer Schüssel langsam aus. Vor dem Essen werde ich eine Menge (knapp 20 Deka) Jausenspeck-Streiferl ausbraten und die Hälfte davon mit dem Fett über das Kraut gießen. - Zum restlichen Speck in der Pfanne kommen zwei Handvoll fein geschnittene Fisolen (aufgetaut) und Salz, das wird dann nochmals gut durchgebraten und vielleicht gepfeffert.

Das wars schon.

Ach so. Die Lammstelzen vom türkischen Halal-Fleischer meines Vertrauens habe ich gewaschen und auf der Oberseite ein paar Mal eingeschnitten. Außerdem habe ich in jede Stelze mit dem Messer einen Schnitt gemacht.

Die Schlitze und die Vorderseite der Stelzen hab ich mit einer Mischung aus Salz und gehacktem Knoblauch eingerieben. In drei der Stelzen hab ich in den Schlitz ein Stammerl Rosmarin gestopft. Die vierte bleibt leer - jeder, wie er mag.

Dann kamen die Dinger, gemeinsam mit den Erdäpfeln, in eine Bratfolie und bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ins Rohr. Dort verbleiben sie insgesamt ungefähr zweieinhalb Stunden, aber vielleicht schalte ich später die Hitze etwas zurück.

Also wenn ich so schnuppere (und es ist noch eineinhalb Stunden bis zum Mittagessen), dann schalte ich jetzt schon die Hitze zurück, sonst essen wir heute Briketts mit Trallala ...

8.1.17 10:25

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