Der Sparküche-Blog.

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8. Dezember

Weil Besuch da war, hab ich mich in die Küche gestellt und allerhand zubereitet. Es gab Bauchfleisch mit Trallala, vorher eine Knochensuppe mit Mascherln. Nachher nur Schokolikör, aber es waren eh alle ziemlich angegessen und hätten keine Nachspeise vertragen.

Für die Suppe habe ich drei Rindsknochen mit Karotten, Zwiebeln, Sellerie und Pastinake sowie Knoblauch und Lorbeerblatt und natürlich Salz zugestellt und drei Stunden köcheln lassen. Kurz vorm Servieren hab ich eine Portion Mini-Mascherln in Salzwasser gekocht und in die abgeseihte Supe gegeben.

Das Trallala bestand aus lila Erdäpfeln, Stöcklkraut, ein paar Karotten, Kohlgemüse mit Speck, Reis, Jägersalat und Vogerlsalat.

Dem Bauchfleisch habe ich die Schwarte in kleinen Abständen eingeschnitten und mit einer Mischung aus Salz und gehacktem Knoblauch gefüllt. Dann hab ich das Fleisch auch rundherum mit Salz eingerieben, oberseits mit Kümmel bestreut und in eine Bratfolie gegeben. Rundherum hab ich die Karotten, geschälten Erdäpfel und ein kleines Krauthapperl, geviertelt, drapiert, die Folie verschlossen, auf den Rost gelegt und ins vorgeheizte Rohr geschoben, Das hat bei 190 Grad Ober- und Unterhitze gut eineinhalb Stunden gebraten.

Da war Zeit genug, um den Chinakohl fein zu schneiden und gemeinsam mit einem geschnittenen Mini-Zwieberl mit Wiener Marinade zu übergießen, zu salzen und gut durchzumischen. Dann hab ich die Vogerln aus dem Garten geholt und geputzt.

Für den Kohl hab ich den Rest vom Speck im beschichteten Reinderl in Streiferl langsam ausgebraten, auch das Speckschwarterl zugegeben, und drei Viertel von einem imposanten Kohlkopf fein geschnitten und ins Reinderl gestopft. Mehr hätte ich beim besten Willen nimmer reingebracht.

Ich hab den Kohl dann anrösten lassen, hin und wieder umgerührt, nach einiger Zeit gesalzen und mit einigen Esslöffeln Suppe aufgegossen. Ein bisserl Pfeffer drüber, sonst nix. Das hat insgesamt fast eine halbe Stunde gedünstet. Dann hab ich das Gemüse in ein anderes Reinderl gepackt, weil ich das beschichtete brauchte, um den Reis drin zu machen.

Das alles hat mich gut dreieinhalb Stunden gekostet, aber das Ergebnis wars wert. Es ist auch viel übrig geblieben, ihr wisst also heute schon, was es bei der Sparköchin morgen zu essen geben wird ... muss aber auch so sein, denn morgen beginne ich mit der Weihnachtsbäckerei, da wird nicht viel Zeit zum Kochen bleiben!

8.12.16 16:29

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